Schweiß und Begierde: Die verbotene Umkleide

Von Tonkix
**Schweiß und Begierde: Die verbotene Umkleide** Die Luft im *Iron & Fire*-Studio war schwer, erfüllt vom Geruch nach Schweiß, verbranntem Gummi der Hanteln und diesem zitronigen Duft, den irgendjemand immer in die Klimaanlage gab. Lucas justierte den Riemen seiner Sporttasche über der Schulter und ließ den Blick durch den fast leeren Saal schweifen. Die Neonlichter spiegelten sich in den Spiegeln in kühlen Blautönen. Die Hauptzeit war vorbei, und die letzten Mitglieder schleppten sich mit der Langsamkeit in die Umkleiden, die verriet, dass das Training härter gewesen war, als der Körper zugeben wollte. Er mochte diesen Moment. Die Stille, die sich nach dem kontrollierten Chaos aus auf den Boden fallenden Gewichten, gedämpften Grunzlauten und elektronischer Musik, die mit den Schritten auf dem Laufband konkurrierte, einstellte. Jetzt konnte er beobachten, ohne sich beeilen zu müssen, ohne die Pflicht, Haltungen zu korrigieren oder Wiederholungen anzuspornen. Und so, mit der Ruhe dessen, der die Umgebung beherrscht, trafen sich seine Augen zum ersten Mal mit Claras. Sie stand in der Ecke des Kraftraums, die Kopfhörer in den Ohren, die schlanken Finger am Träger ihres Sporttops. Der schwarze Stoff, zu eng, um ignoriert zu werden, schmiegte sich an die Kurven ihrer kleinen, festen Brüste, während die Lycra-Shorts lange, definierte Beine enthüllten, die von einem leichten Schweißglanz überzogen waren. Doch es war nicht nur ihr Körper, der Aufmerksamkeit erregte. Da war etwas in der Art, wie sie sich bewegte – entschlossen, fast aggressiv, als wäre jede Wiederholung ein persönlicher Kampf. Die breiten, leicht nach vorne geneigten Schultern verrieten stundenlanges Training, doch ihre Haltung bewahrte noch eine natürliche Eleganz, als wüsste sie, dass sie beobachtet wurde, und es ihr egal war. Lucas verschränkte die Arme und lehnte sich gegen den Türrahmen, der den Saal von der Rezeption trennte. Er ließ sich nicht so leicht beeindrucken – Jahre als Personal Trainer hatten ihn an alle möglichen Körpertypen gewöhnt, von Athleten bis zu unsicheren Anfängern –, aber Clara hatte etwas Besonderes. Vielleicht war es die Art, wie sie sich auf die Unterlippe biss, wenn die Serie schwierig wurde, oder wie ihre kastanienbraunen Haare, zu einem hohen Pferdeschwanz gebunden, im Rhythmus der Übungen schwangen und den feuchten Nacken enthüllten. Oder vielleicht lag es daran, dass sie, obwohl sie verschwitzt und mit leicht gerötetem Gesicht war, nicht müde wirkte. Sie wirkte *hungrig*. — Du schaust sie an, als wäre sie die nächste Herausforderung deines Trainings – Marianas Stimme durchbrach seine Gedanken. Sie lehnte am Tresen, die Arme über der marineblauen Uniform verschränkt, ein schalkhaftes Lächeln auf den rot geschminkten Lippen. Lucas wandte den Blick nicht ab. — Und wenn es so wäre? Mariana lachte, ein tiefer, rauchiger Laut. — Pass auf, *Chef*. Sie ist neu. Und Neulinge sind meist kompliziert. — Kompliziert oder interessant? — Beides. — Sie warf ihm ein sauberes Handtuch zu, das er aus der Luft fing. — Die Damenumkleide ist leer. Wenn du eine Ausrede suchst, um da reinzugehen, jetzt ist der Moment. Er hob eine Augenbraue. — Seit wann gibst du mir solche Ideen? — Seit du aufgehört hast, so zu tun, als hättest du Angst, dir die Hände schmutzig zu machen. — Sie zwinkerte ihm zu und wandte sich wieder dem Computer zu, ließ ihn mit dem Handtuch in der Hand und einer Frage in der Luft zurück. Lucas atmete tief durch und spürte das Gewicht der Entscheidung. Es war nicht so, als hätte er noch nie daran gedacht – die Damenumkleide war ein verbotenes Terrain, aber auch ein Ort, an dem Privatsphäre und die Hitze der Körper eine aufgeladene Atmosphäre voller Möglichkeiten schufen. Er wusste, dass Clara noch da war. Er hatte gesehen, wie sie zu den Duschen gegangen war, mit festen Schritten, das Handtuch über der Schulter. Und jetzt, wo das Studio fast leer war, war das Risiko minimal. Die Tür der Damenumkleide knarrte leise, als er sie aufdrückte, das Geräusch gedämpft von der Musik, die noch in jemandes Kopfhörern – wahrscheinlich Claras – widerhallte. Der Raum war feucht, die Luft schwer vom Dampf der Duschen und dem süßen Duft von Kokosshampoo. Die Lichter waren hier schwächer, warfen lange Schatten auf die weißen Fliesen, und der Geruch von Flüssigseife vermischte sich mit dem restlichen Schweiß an den Wänden. Er bewegte sich langsam, die Schritte lautlos auf dem nassen Boden, die Augen über die halb geöffneten Schränke und die vergessenen Kleidungsstücke auf den Bänken gleiten lassend. Er war nicht zufällig hier – er hatte eine Ausrede parat, falls nötig. Eine 10-kg-Hantel, die am falschen Platz liegen geblieben war, ein Problem mit dem Schloss eines der Schränke. Doch die Wahrheit war, dass er Clara aus der Nähe sehen wollte. Er wollte die Hitze ihres Körpers spüren, ohne die neugierigen Blicke des Studios dazwischen. Und dann sah er sie. Sie stand mit dem Rücken zu ihm, vor einem der Spiegel, die Arme erhoben, während sie die Haare zu einem nachlässigen Dutt band. Das Top war ausgezogen, enthüllte ihren nackten Rücken, der von einer dünnen Schweißschicht überzogen war, die im gelblichen Licht glänzte. Die Haut war goldbraun, leicht gerötet dort, wo der Sport-BH gedrückt hatte, und die Schulterblätter bewegten sich mit einer fast katzenhaften Anmut. Sie beugte sich vor, stützte die Hände auf die Granitablage, und die Shorts rutschte ein Stück hoch, enthüllte die sanfte Kurve ihres Pos. Lucas spürte, wie sein Körper reagierte, bevor er es überhaupt bemerkte. Eine vertraute Hitze breitete sich in seiner Leiste aus, und er musste seine Haltung anpassen, um es zu verbergen. Es war nicht nur Begierde – es war etwas Primitiveres, ein Bedürfnis zu berühren, zu schmecken, den salzigen Geschmack ihrer Haut unter seiner Zunge zu spüren. Er räusperte sich leise, nur um ihre Aufmerksamkeit zu erregen. Clara drehte sich langsam um, ihre Augen trafen seine im Spiegel. Ihr Gesicht zeigte keine Überraschung, nur eine Art Erkennen, als hätte sie auf diesen Moment gewartet. Ihre Lippen öffneten sich, und für einen Moment glaubte Lucas, ein Lächeln gesehen zu haben – schnell, fast unmerklich –, bevor sie sich ganz zu ihm umdrehte und die Arme über den nackten Brüsten verschränkte. — Hast du dich verlaufen, *Trainer*? — Ihre Stimme war rau, aber fest. Keine Angst, keine Scham. Nur eine berechnete Provokation. Lucas trat einen Schritt vor, spürte die Kälte des Bodens unter seinen Turnschuhen. — Ich habe hier ein Gerät vergessen. — Er hob das Handtuch, das Mariana ihm zugeworfen hatte, als Beweis für seine Lüge. — Aber ich glaube, du bist fertig damit. Sie neigte den Kopf, ihre Augen musterten seinen Körper von oben bis unten, verweilten auf den breiten Schultern, dem engen T-Shirt, das die definierten Muskeln betonte. — Bin ich. Aber ich habe es nicht eilig zu gehen. Die Luft zwischen ihnen wurde dichter, aufgeladen mit etwas, das über Worte hinausging. Lucas konnte sein eigenes Herz schlagen hören, oder vielleicht war es ihres. Es spielte keine Rolle. Wichtig war nur, wie sie ihn ansah – als wollte sie ihn genau dort, auf dem nassen Boden der Umkleide, verschlingen. — Du trainierst hart — sagte er und trat noch einen Schritt näher. — Das mag ich. — Und du magst es, zu beobachten — konterte sie, ohne den Blick abzuwenden. — Oder nur, dabei erwischt zu werden? Er lächelte langsam, gefährlich. — Kommt drauf an. Magst du es, beobachtet zu werden? Clara antwortete nicht. Stattdessen drehte sie sich wieder mit dem Rücken zu ihm, stützte die Hände auf die Ablage und bog ihren Körper leicht nach hinten, als würde sie ihm eine bessere Sicht bieten. Die Shorts rutschte noch ein Stück höher, und Lucas spürte, wie ihm der Mund trocken wurde. — Du solltest besser gehen — murmelte sie, doch ihre Stimme hatte keine Überzeugung. — Bevor jemand reinkommt. Lucas trat noch einen Schritt näher, jetzt nah genug, um die Hitze ihres Körpers zu spüren, um zu sehen, wie sich die feinen Härchen in ihrem Nacken aufstellten. — Jemand wie wer? Sie antwortete nicht. Doch als er zögernd die Hand ausstreckte, die Finger leicht über die Kurve ihrer Taille strichen, wich Clara nicht zurück. Und dann, als wäre es das Natürlichste der Welt, ließ sie das Handtuch zu Boden fallen. Die Luft in der Damenumkleide war schwer vom Geruch nach sauberem Schweiß, Kokosshampoo und dem leichten metallischen Hauch der frisch geschlossenen Schränke. Clara atmete tief durch, spürte, wie das Training noch in ihren Muskeln pulsierte – zitternde Beine, brennende Schultern, die feuchte Haut, die am Stoff ihres Sporttops klebte. Sie hatte heute an ihre Grenzen gegangen, als wäre jede Wiederholung ein stilles Versprechen an sich selbst, eine Art, die Unruhe zu zähmen, die sie seit ihrem ersten Tag im Studio begleitete. Und jetzt, allein zwischen den hellen Fliesenwänden, ließ sie die Müdigkeit mit dem Wasser der Dusche abfließen, Tropfen für Tropfen, während sie das Handtuch um ihren Körper wickelte. Als sie sich vorbeugte, um die Kulturtasche von der Bank zu nehmen, passierte es. Eine ungeschickte Bewegung, vielleicht wegen der Erschöpfung, oder vielleicht wegen etwas anderem – einer Ablenkung, einer Vorahnung. Das Handtuch rutschte ihr aus den Fingern, bevor sie es festhalten konnte, fiel mit einem dumpfen Aufprall zu Boden, als hätte der Stoff selbst beschlossen, sich zu ergeben. Clara erstarrte für einen Moment, die noch nassen Haare tropften auf ihre nackten Schultern, die kühle Luft der Umkleide ließ ihre Haut erzittern. Dann hörte sie es. Schritte. Nicht die eiligen Schritte einer Frau, die aus der Dusche kommt, nicht das Schlurfen von Hausschuhen auf dem Boden. Es waren feste, entschlossene, männliche Schritte. Das Geräusch hallte zwischen den Schränken wider, wurde von der Feuchtigkeit des Raumes verstärkt, und Clara wusste, noch bevor sie sich umdrehte, wer dort stand. Lucas. Er blieb im Eingang der Umkleide stehen, die Hand noch am Türgriff der halb geöffneten Tür, als wäre er von seiner eigenen Kühnheit überrascht worden. Seine Augen – dunkel, intensiv – durchsuchten schnell den Raum, als suchten sie etwas, bis sie Clara fanden. Und dann bewegten sie sich nicht mehr. Sie bedeckte sich nicht. Nicht sofort. Da war etwas in der Art, wie er sie ansah, das sie zögern ließ, etwas, das über Überraschung oder Verlegenheit hinausging. Es war, als hätte sich die Luft zwischen ihnen verdichtet, aufgeladen mit einer Elektrizität, die ihre Haut kribbeln ließ. Clara bückte sich langsam, die Finger streiften den kalten Boden, während sie das Handtuch aufhob, doch sie richtete sich nicht auf. Sie blieb in dieser Position, die Knie leicht gebeugt, der Rücken gewölbt in einer stummen Einladung, die Augen auf seine gerichtet. — Hast du etwas vergessen? — fragte sie, die Stimme leise, fast ein Flüstern. Lucas antwortete nicht sofort. Seine Augen glitten über ihren Körper, verweilten dort, wo das Handtuch nicht hinreichte – die Vertiefung zwischen ihren Schenkeln, die Kurve ihres Rückens, die Linie ihrer Wirbelsäule, die unter den nassen Haaren verschwand. Er schluckte schwer, und Clara sah, wie sich sein Adamsapfel bewegte, wie sich die Muskeln seines Kiefers anspannten. — Die Hantel — sagte er schließlich, die Stimme rau. — Ich habe vorhin eine Hantel hier liegen lassen. Sie lächelte langsam, wusste, dass er log. Oder zumindest nicht die ganze Wahrheit sagte. Niemand betrat die Damenumkleide wegen einer vergessenen Hantel. Doch Clara kümmerte das nicht. In diesem Moment wollte sie die Gründe nicht wissen. Sie wollte nur, dass er blieb. — Ah — murmelte sie, richtete sich langsam auf, das Handtuch noch locker in den Händen. — Dann muss sie hier irgendwo sein. Sie drehte sich um, gab ihm den Rücken frei, und hörte, wie sich die Tür hinter ihm schloss. Das Klicken des Schlosses war fast unhörbar, doch sie spürte das Gewicht der Geste, als wäre es eine Liebkosung. Lucas trat einen Schritt vor, dann noch einen, bis er nah genug war, dass Clara die Hitze seines Körpers spüren konnte, ohne sie zu berühren. — Du hast heute gut trainiert — sagte er, die Stimme nah an ihrem Ohr, der warme Atem streifte die empfindliche Haut ihres Halses. Clara schloss für einen Moment die Augen, ließ die Empfindung in sich eindringen. Der Kontrast zwischen der Kälte der Umkleide und seiner Wärme war fast unerträglich. — Du hast zugesehen — erwiderte sie und drehte sich zu ihm um. Lucas’ Augen funkelten, dunkel und hungrig. — Ich konnte nicht anders. Sie wich seinem Blick nicht aus. Stattdessen ließ sie das Handtuch absichtlich fallen. Der Stoff sammelte sich zu ihren Füßen, und Clara stand nackt da, die Brustwarzen hart von der kalten Luft, der Atem beschleunigt. Lucas rührte sich nicht. Er berührte sie nicht. Er beobachtete sie nur, als würde er sich jedes Detail einprägen – wie das Licht der Deckenlampe auf den feuchten Stellen ihrer Haut glänzte, wie sich ihre Lippen öffneten, als er schließlich die Hand hob und mit den Fingern die Kontur ihrer Hüfte nachfuhr. — Du bist wunderschön — murmelte er. Clara lächelte, sagte aber nichts. Stattdessen streckte sie die Hand aus und zog ihn näher zu sich, bis sich ihre Körper berührten, Haut an Haut, Schweiß an Schweiß. Der Kontakt war elektrisch, ein Schauer, der jeden Zentimeter ihrer Haut durchlief und sie aufstöhnen ließ. — Und du redest zu viel — flüsterte sie, bevor sie ihn zu einem Kuss an sich zog. Seine Lippen waren heiß, fordernd, und Clara schmeckte Kaffee und Minze auf seiner Zunge. Lucas’ Hände glitten über ihren Rücken, zogen sie enger an sich, als wollte er ihre Körper verschmelzen. Sie stöhnte gegen seinen Mund, der Laut erstickt von ihrem eigenen Verlangen, und dann hob er sie mühelos hoch und setzte sie auf die Marmorablage neben dem Waschbecken. Die Kälte des Steins auf ihrer nackten Haut ließ sie erschaudern, doch die Hitze seines Körpers wärmte sie schnell. Lucas positionierte sich zwischen ihren Beinen, die Hände erkundeten jede Kurve, jede Vertiefung, als würde er ein unbekanntes Territorium kartografieren. Clara bog den Rücken durch, bot sich an, und er nahm die Einladung an, die Lippen hinterließen eine Spur aus Feuer an ihrem Hals, glitten hinab zu ihren Brüsten, wo seine Zunge mit den Brustwarzen spielte, bevor er sie fest einsaugte. Sie stöhnte, die Finger vergruben sich in seinen kurzen Haaren, zogen ihn näher. Das Geräusch ihrer eigenen Stimme, rau und verzweifelt, hallte in der Umkleide wider, vermischte sich mit ihren keuchenden Atemzügen und dem Knarren der Ablage unter ihrem Gewicht. — Lucas… — flüsterte sie, doch sie konnte den Satz nicht beenden. Er wusste, was sie wollte. Er wusste, was sie beide wollten. Und dann, mit einer schnellen Bewegung, zog er sie an den Rand der Ablage, die Hände fest auf ihren Hüften, positionierte sie genau dort, wo er sie haben wollte. Clara spürte den Druck seiner Erektion durch den dünnen Stoff seiner Hose, und das Verlangen durchflutete sie wie eine Welle, ließ sie aufkeuchen. — Willst du das? — fragte er, die Stimme tief, die Augen in ihre gebrannt. Clara zögerte nicht. — Ja. Das war alles, was sie sagen musste. Lucas zog sie an sich, die Lippen fanden ihre in einem hungrigen Kuss, während seine Hände über ihre Schenkel glitten und sie weiter öffneten. Clara spürte die kühle Luft auf ihrer feuchten Haut, doch es kümmerte sie nicht. Alles, was zählte, war seine Wärme, der Druck seiner Finger, das Versprechen dessen, was kommen würde. Und dann, als er sie endlich berührte, als seine Finger genau die Stelle fanden, wo sie ihn am meisten brauchte, entfuhr Clara ein langes, tiefes Stöhnen, ihr ganzer Körper bebte unter der Intensität der Empfindung. — Verdammt — murmelte er, die Lippen an ihrem Ohr. — Du bist klitschnass. Sie lächelte, die Nägel gruben sich in seine Schultern. — Das passiert, wenn du mich anfasst. Lucas stöhnte, ein gutturaler, fast tierischer Laut, und dann hob er sie wieder hoch, trug sie weg von der Ablage, hin zu den Schränken. Clara spürte das kalte Metall in ihrem Rücken, als er sie dagegen presste, die Lippen verschlangen ihre, während seine Hände jeden Zentimeter ihres Körpers erkundeten. — Ich brauche dich — murmelte er, die Stimme rau vor Verlangen. — Jetzt. Clara antwortete nicht. Stattdessen zog sie ihn näher, die Beine schlangen sich um seine Taille, ihre Körper passten perfekt ineinander. Und dann, als er sie endlich penetrierte, als sie seine Hitze spürte, die sie vollständig ausfüllte, wusste Clara, dass es kein Zurück mehr gab. Die Umkleide würde nie wieder dieselbe sein. Die Luft in der Umkleide war schwer, erfüllt vom Geruch nach sauberem Schweiß und Claras zitronigem Parfüm – etwas, das jetzt wie für ihn gemacht schien. Lucas trat einen Schritt vor, die Turnschuhe knarrten leise auf dem feuchten Boden, und beobachtete, wie sie sich langsam aufrichtete, das Handtuch noch um ihren Körper gewickelt, die Zehen krümmten sich gegen die kalten Fliesen. Es lag etwas Absichtliches in der Art, wie sie sich bewegte, als wäre jede Geste eine berechnete Provokation. Oder vielleicht war es nur die Art, wie sie atmete – tief und abgehackt, die Brust hob und senkte sich unter dem flauschigen Stoff. — Du warst heute unglaublich — sagte er, die Stimme leise, fast beiläufig, als wäre ihm nicht bewusst, wie seine Worte zwischen ihnen widerhallten. Doch das war er. Jede Silbe war ein Köder, und er wusste es. — Ich habe noch nie jemanden gesehen, der am ersten Tag so fokussiert war. Clara neigte den Kopf, ein langsames Lächeln breitete sich auf ihren Lippen aus. Die nassen Haare tropften ihren Rücken hinab und hinterließen dunkle Flecken auf dem Handtuch, doch sie machte keine Anstalten, sie zu trocknen. Stattdessen legte sie eine Hand an ihren Hals, die Finger spielten mit der dünnen Silberkette, die sie trug, das Medaillon fiel zwischen ihre Brüste. Die Bewegung ließ das Handtuch an den Oberschenkeln leicht aufgehen und enthüllte die sanfte Kurve ihrer noch vom Training geröteten Haut. — Es ist leicht, sich zu konzentrieren, wenn der Trainer… motivierend ist — antwortete sie, die Stimme ein wenig rau, als hätte sie während des Trainings mehr geschrien als geplant. Oder vielleicht lag es nur an der schweren Luft zwischen ihnen. Lucas lachte, ein tiefer Laut, der in seiner Brust vibrierte. Er trat noch einen Schritt näher, verringerte die Distanz, und jetzt konnte er die Hitze spüren, die von ihr ausging, vermischt mit dem Dampf, der noch von ihrer Haut aufstieg. Die Umkleide war fast leer – nur das ferne Summen der Duschen erinnerte daran, dass die Welt draußen noch existierte. Doch hier, in diesem engen Raum zwischen Metallschränken und beschlagenen Spiegeln, schien es, als gäbe es nur sie beide. — Motivation ist mein zweiter Vorname — murmelte er, die Augen auf ihre gerichtet, herausfordernd, wer zuerst wegschauen würde. Sie tat es nicht. Clara hielt seinem Blick stand, die Lippen leicht geöffnet, die Zunge schnell darüber gleitend, um sie zu befeuchten. — Aber du… du brauchst keine Motivation. Du hast schon Feuer in dir. Sie stieß ein leises Lachen aus, fast ein Seufzer, und trat einen Schritt zurück, lehnte sich gegen die Marmorablage, auf der die sauberen Handtücher gestapelt waren. Die Bewegung ließ das Handtuch noch weiter aufgehen und enthüllte die dunkle Linie einer feinen Narbe am linken Oberschenkel – eine alte Markierung, vielleicht von einem Fahrradsturz in der Kindheit oder etwas Neuem. Lucas fragte nicht. Stattdessen ließ er seinen Blick den Weg zu ihren schmalen Hüften, der markierten Taille, dem leicht hervorstehenden Bauchnabel folgen, als würde er dazu einladen, berührt zu werden. — Feuer? — wiederholte sie, die Stimme leiser, fast ein Flüstern. — Oder nur zu viel Schweiß? — Beides — antwortete er und trat nah genug, dass der Stoff seines T-Shirts ihr Handtuch streifte. Die Berührung war minimal, doch genug, um Clara den Atem anhalten zu lassen. — Und ich mag beides. Ihr Lächeln wurde breiter, doch jetzt lag etwas Gefährliches darin, als würde sie testen, wie weit sie gehen konnte. Mit einer langsamen, absichtlichen Bewegung hob Clara die Hand und schob den dünnen Träger ihres Sporttops von der Schulter. Die Haut dort war warm, fast fiebrig, und als sie die Nägel leicht nach unten zog, in Richtung des Tals zwischen ihren Brüsten, spürte Lucas, wie sein eigener Körper reagierte, der Atem kürzer wurde. — Machst du deinen Schülerinnen immer solche Komplimente? — fragte sie, die Provokation deutlich in der Stimme. — Nur denen, die es verdienen — antwortete er, die Stimme rau. — Und du verdienst mehr als Komplimente. Clara biss sich auf die Unterlippe, die Zähne gruben sich in das weiche Fleisch, und für einen Moment dachte Lucas, sie würde zurückweichen. Doch dann streckte sie die Hand aus, die Finger streiften den Bund seiner Hose, direkt über dem Gummizug der Unterwäsche. Die Berührung war leicht, fast unschuldig, doch genug, um sein Blut schneller fließen zu lassen. — Und was verdiene ich noch, *Trainer*? — murmelte sie und hob die Augen zu ihm, unter den feuchten Wimpern hervor. Lucas antwortete nicht sofort. Stattdessen beugte er sich vor, die Nase fast an ihrer, und atmete tief ein. Ihr Geruch – Schweiß, Kokosshampoo, etwas Süßes und Weibliches, das er nicht benennen konnte – erfüllte seine Lungen, und für einen Moment fragte er sich, ob sie seinen eigenen Herzschlag genauso stark spüren konnte wie er. Dann, mit quälender Langsamkeit, hob er die Hand und hielt ihr Kinn zwischen den Fingern, neigte ihr Gesicht nach oben. — Du verdienst jemanden, der genau weiß, was er mit diesem Feuer anfangen soll — flüsterte er, die Lippen nur Zentimeter von ihren entfernt. — Jemanden, der keine Angst hat, sich zu verbrennen. Clara rührte sich nicht. Sie atmete nicht. Ihre Augen waren auf seine gerichtet, dunkel und glänzend, und für einen Moment dachte Lucas, sie würde die Distanz schließen, ihn zu einem Kuss an sich ziehen und diese unerträgliche Spannung beenden. Doch dann lächelte sie, ein langsames, hinterhältiges Lächeln, und schob ihn leicht zurück, die Finger gegen seine Brust gedrückt. — Und du denkst, dieser Jemand bist du? — fragte sie, die Stimme leise, fast eine Herausforderung. Lucas spürte, wie sein ganzer Körper sich anspannte, das Verlangen in jeder Ader pulsierte. Er wusste, dass sie mit ihm spielte, seine Grenzen testete, und verdammt, er liebte das. Mit einer schnellen Bewegung packte er ihr Handgelenk und zog sie näher, bis ihre Körper sich berührten, bis sie spüren konnte, wie sehr er sie wollte. — Ich denke nicht — murmelte er, die Lippen an ihrem Ohr. — Ich bin mir sicher. Clara erschauderte, ihr ganzer Körper reagierte auf die Berührung, und für einen Moment dachte er, sie würde nachgeben. Doch dann lachte sie, ein leichter, provozierender Laut, und entzog sich ihm mit einer geschmeidigen Bewegung, wich bis zur gegenüberliegenden Wand zurück, wo die Spiegel die beiden in verzerrten Winkeln reflektierten. — Dann beweis es mir — sagte sie, die Augen funkelten mit einer Mischung aus Herausforderung und Verlangen. — Aber nicht hier. Nicht so. Lucas hob eine Augenbraue, sein Körper pochte noch immer vor dem Bedürfnis, sie zu berühren. — Nicht? Sie schüttelte den Kopf, ein schalkhaftes Lächeln auf den Lippen. — Noch nicht. — Und dann, mit einer schnellen Bewegung, löste sie den Knoten des Handtuchs und ließ es mit einem leisen Geräusch zu Boden fallen. Ihr Körper stand da, entblößt, glorreich – die festen Brüste, die Brustwarzen bereits hart, die Haut gezeichnet von den Wassertropfen, die noch über die Kurven liefen. — Zuerst brauche ich eine Dusche. Lucas schluckte schwer, sein Blick glitt über jeden Zentimeter von ihr, als würde er sich jedes Detail einprägen. — Und danach? Clara trat einen Schritt zurück, in Richtung der Duschen, und drehte das Wasser auf, ließ den warmen Strahl über ihre Haut laufen. Der Dampf begann sich auszubreiten, hüllte sie in einen dichten Nebel, und sie blickte über die Schulter zu ihm, die Augen halb geschlossen. — Danach… — murmelte sie, die Stimme fast vom Wasser übertönt. — Danach sehen wir weiter. Und dann, mit einem Lächeln, das alles und noch mehr versprach, trat sie unter die Dusche und ließ Lucas dort stehen, den Körper in Flammen und die Gewissheit, dass diese Nacht noch lange nicht vorbei war. Der Dampf der Dusche tanzte noch in der Luft, als Clara sich umdrehte, die nassen Haare klebten an ihrem Nacken, die Augen funkelten mit einer Kühnheit, die Lucas’ Magen zusammenzog. Sie sagte nichts. Sie streckte nur die Hand aus, die feuchten Finger streiften seine in einer stummen, aber unmöglichen Einladung zu ignorieren. Die Berührung war leicht, fast zögernd, doch sie trug das Versprechen von etwas, das beide wussten, nicht länger zurückhalten zu können. Lucas spürte die Hitze ihrer Haut, noch bevor er sie näher zu sich zog. Der Geruch von Seife vermischt mit dem frischen Schweiß des Trainings drang in seine Nase, ein berauschendes Parfüm, das seinen Körper sofort reagieren ließ. Er widerstand nicht. Er folgte ihr, die Schritte gedämpft vom nassen Boden, während Clara ihn hinter eine Reihe von Schränken führte, wo das Licht schwächer war und das Echo der fernen Stimmen des Studios zwischen den gefliesten Wänden verloren ging. Die Ecke war eng, fast klaustrophobisch, doch das steigerte nur die Spannung. Als sie stehen blieb, gab Lucas ihr keine Zeit zum Nachdenken. Clara packte den Saum seines T-Shirts und zog ihn mit einer Kraft an sich, die beide überraschte. Ihre Lippen trafen sich in einem hungrigen, drängenden Kuss, als hätten sie seit dem ersten Tag, an dem sich ihre Blicke zwischen Hanteln und Laufbändern gekreuzt hatten, auf diesen Moment gewartet. Ihr Geschmack war süß, mit einem salzigen Hauch des Schweißes, der noch auf ihrer Haut lag, und Lucas stöhnte gegen ihren Mund, die Hände glitten über ihren Rücken, spürten die Feuchtigkeit des Wassers vermischt mit der Hitze ihres Körpers. — Du hast keine Ahnung, wie sehr ich das wollte — murmelte Clara zwischen den Küssen, die Stimme rau, die Finger vergruben sich in seinen Haaren. — Seit dem ersten Mal, als ich dich dabei erwischt habe, wie du mich angesehen hast. Lucas lachte leise und biss sanft in ihre Unterlippe, bevor er antwortete. — Ich habe versucht, professionell zu bleiben. — Lügner. — Sie zog sein T-Shirt nach oben, die Nägel kratzten leicht über die Haut seines Bauches. — Du hast mich angesehen, als wolltest du mich verschlingen. Er leugnete es nicht. Wie hätte er das gekonnt? Jedes Mal, wenn Clara sich dehnte, jedes Mal, wenn sich ihre Muskeln unter dem engen Stoff ihres Sporttops anspannten, spürte er, wie sich das Verlangen in seiner Brust zusammenzog, eine Schlange, bereit zuzuschlagen. Jetzt, mit ihr hier, gegen ihn gepresst, ihr Körper noch vibrierend von der Anstrengung des Trainings, gab es keinen Raum mehr für Ausreden. Seine Hände erkundeten die Konturen ihres Rückens, glitten hinab zur festen Kurve ihres Pos, zogen sie enger an sich, damit sie spürte, wie sehr er sie wollte. Clara bog sich mit einem Seufzer, die Hüften rieben sich in einer langsamen, absichtlichen Bewegung an ihm. Der Stoff seiner Hose war eine lästige Barriere, und sie verlor keine Zeit, den Knopf zu öffnen, zog den Reißverschluss mit geschickten Fingern nach unten. — Verdammt — stöhnte er, als sie seine Erektion mit der Hand umschloss und ihn mit einem Druck streichelte, der seine Knie weich werden ließ. — Du bringst mich um, bevor wir überhaupt angefangen haben. Clara lachte, ein tiefer, zufriedener Laut, und schob ihn gegen die Wand. Die kalten Fliesen kontrastierten mit der Hitze seines Körpers, und Lucas erschauderte, als sie sich vor ihm hinkniete, die Lippen hinterließen eine Spur feuchter Küsse entlang der Linie seines Bauches. Als ihr warmer Mund ihn umschloss, musste er sich an den Schränken abstützen, um nicht zu fallen. Der Anblick von ihr dort, zwischen seinen Beinen, die rosigen Lippen, die über seine empfindliche Haut glitten, war fast zu viel. — Clara… — Ihr Name kam als Warnung heraus, doch sie hörte nicht auf. Sie blickte ihn nur unter den feuchten Wimpern hervor an, die Zunge zeichnete langsame Kreise, die ihn verrückt machten. — Wenn du so weitermachst, halte ich nicht lange durch. Sie lächelte, zufrieden mit der Macht, die sie über ihn hatte, und zog sich gerade so weit zurück, um zu flüstern: — Dann halte nicht durch. Das reichte. Mit einer schnellen Bewegung zog Lucas sie wieder hoch und drehte sie so, dass sie jetzt mit dem Rücken zur Wand stand. Seine Hände glitten über ihre Oberschenkel, hoben sie hoch, bis ihre Beine sich um seine Taille schlangen. Clara stöhnte, als sie den Druck seiner Erektion durch den dünnen Stoff ihres Slips spürte, die Hüften bewegten sich instinktiv auf der Suche nach mehr. — Du bist unerträglich — murmelte sie und biss ihm ins Ohrläppchen. — Und du liebst das — antwortete er, die Stimme rau, während eine Hand unter den Bund ihres Slips glitt. Seine Finger fanden die Feuchtigkeit, die bereits zwischen ihren Beinen floss, und Clara bog sich mit einem Seufzer, die Nägel gruben sich in seine Schultern. — Lucas… — Ihr Name kam als Flehen heraus, und er brauchte nichts weiter. Mit einer schnellen Bewegung schob er den Stoff ihres Slips zur Seite und drang mit zwei Fingern in sie ein, spürte, wie die enge Hitze sie umschloss. Clara warf den Kopf zurück, die Lippen öffneten sich in einem stummen Stöhnen, und er nutzte die Gelegenheit, um ihren Mund wieder zu erobern, verschlang jeden Laut, den sie von sich gab. Seine Finger bewegten sich in einem unerbittlichen Rhythmus, bogen sich in ihr, während der Daumen den Punkt drückte, der sie zum Zittern brachte. — Das… — keuchte sie, die Hüften bewegten sich im Einklang mit seiner Hand. — Hör nicht auf. Er hatte nicht vor aufzuhören. Er wollte sie dort an der Wand zerfallen sehen, mit dem Dampf der Dusche, der noch in der Luft hing, und dem Geruch von Schweiß und Verlangen, der sich mit dem Duft der Seife vermischte. Clara war nah dran, er konnte es spüren, an der Art, wie sich ihr Körper um seine Finger zusammenzog, an der Weise, wie ihre Stöhnen drängender, verzweifelter wurden. — Komm für mich — befahl er, die Stimme ein tiefes Knurren. — Jetzt. Und sie gehorchte. Mit einem erstickten Schrei klammerte sich Clara an ihn, ihr Körper bebte, während der Orgasmus sie durchflutete. Lucas zog die Finger nicht zurück, verlängerte jede Welle des Vergnügens, bis sie schlaff in seinen Armen hing, der Atem unregelmäßig. Für einen Moment gab es nur das Geräusch ihrer abgehackten Atemzüge und das ferne Tropfen des Duschwassers. Dann hob Clara den Kopf, die dunklen Augen funkelten mit einem gefährlichen Versprechen. — Das war erst der Anfang — murmelte sie, die Finger zeichneten träge Kreise auf seiner Brust. — Ich bin noch nicht fertig mit dir. Lucas lächelte, seine Erektion pochte schmerzhaft gegen den Stoff seiner Hose. — Ich auch nicht mit dir. Und bevor sie antworten konnte, zog er sie näher zu sich, die Lippen suchten ihre in einem Kuss, der klarstellte, dass die Nacht noch lange nicht vorbei war. Der Kuss, der folgte, war gierig, als hätten beide Jahre des Hungers in den Lippen gespeichert. Lucas hob sie mühelos hoch, die Hände fest unter ihren Oberschenkeln, während Clara die Beine um seine Taille schlang, die Fersen gegen die Kurve seines Pos drückten. Die Holzbank der Umkleide knarrte unter ihrem Gewicht, doch keiner von ihnen kümmerte das. Wichtig war nur die Haut – heiß, feucht, die sich dort berührte, wo sie sich trafen. — Du bist wunderschön — murmelte er gegen ihren Mund, die Zähne streiften ihre Unterlippe, bevor sie über ihr Kinn, ihren Hals glitten, bis sie die Stelle fanden, wo der Puls wild schlug. Clara bog den Rücken durch, die Finger vergruben sich in seinen kurzen Haaren im Nacken, zogen ihn näher. — Ganz verschwitzt, ganz mein. Sie lachte, ein rauer, zufriedener Laut, und biss ihm ins Ohrläppchen. — Und du bist ganz *mein* — erwiderte sie, die Stimme schleppend, während ihre Hände über seine breite Brust glitten, die Muskeln unter dem engen T-Shirt sich anspannten. — Aber du bist noch zu angezogen. Lucas brauchte keine weitere Aufforderung. Mit einer schnellen Bewegung zog er das T-Shirt über den Kopf und warf es zu Boden, enthüllte den gemeißelten Oberkörper, gezeichnet von einer dünnen Schweißschicht, die im kalten Licht der Deckenleuchten glänzte. Clara strich mit der Handfläche über seine Brust, spürte die Hitze, die von ihm ausging, die harten Brustwarzen unter ihrer Berührung. Er stöhnte, als sie sie leicht zwickte, die Finger glitten dann zur Haarlinie, die bis zum Bund seiner Hose führte. — Verdammt — knurrte er und hielt ihr Handgelenk fest, bevor sie weitergehen konnte. — Wenn du das tust, kann ich mich nicht mehr beherrschen. Clara lächelte hinterhältig und beugte sich vor, um eine feuchte Spur von seinem Bauchnabel bis zu seinem Hals zu lecken. — Und wer sagt, dass ich will, dass du dich beherrschst? Die Antwort war ein gutturales Knurren, während Lucas sie gegen den Spiegel hinter ihnen drückte. Das kalte Glas kontrastierte mit der Hitze ihres Körpers, und Clara erschauderte, als er die Hüften gegen ihre presste, die Erektion selbst durch den Stoff seiner Hose spürbar. Seine Hände glitten über ihre Oberschenkel, zogen die Lycra-Shorts mit einer ruckartigen Bewegung nach unten und enthüllten die weiche, feuchte Haut. Sie trug nichts darunter. — Scheiße — flüsterte er, die Finger erkundeten bereits die Feuchtigkeit zwischen ihren Beinen. Clara biss sich auf die Lippe, die Augen schlossen sich für einen Moment, bevor sie sich in seinen spiegelten. — Du bist *klitschnass*. — Das passiert, wenn du mich anfasst — gab sie zu, die Stimme zitterte, während er zwei Finger mühelos in sie gleiten ließ. Das Stöhnen, das ihr entwich, war zu laut, hallte in der leeren Umkleide wider, und Clara klammerte sich an seine Schultern, die Nägel gruben sich in seine Haut. — *Mehr*. Lucas gehorchte, steigerte das Tempo, die Finger krümmten sich in ihr, während der Daumen in langsamen, quälenden Kreisen ihren Kitzler massierte. Clara wand sich gegen den Spiegel, die Beine zitterten, doch er hielt sie fest, die Lippen fanden ihre in einem hungrigen Kuss. — Magst du das? — fragte er, die Stimme rau, die Zähne knabberten an ihrem Hals. — Magst du es, so berührt zu werden, wo jeder hereinkommen und dich sehen könnte? Die Vorstellung erregte sie noch mehr. Clara stöhnte und nickte, und er lachte, tief und hinterhältig. — Braves Mädchen. Doch sie wollte nicht nur brav sein. Sie wollte *seine* sein. Mit einer schnellen Bewegung schob sie Lucas zurück, ließ ihn sich auf die Bank setzen, und kniete sich zwischen seine Beine. Seine dunklen Augen funkelten vor Vorfreude, als sie seine Hose aufknöpfte und sie zusammen mit der Unterwäsche nach unten zog, seine dicke, pulsierende Erektion freilegte. Clara zögerte nicht. Sie umschloss die Basis mit den Fingern und leckte über die Spitze, spürte den salzigen Geschmack des Vorspermas. — *Verdammt* — stöhnte Lucas, die Hände vergruben sich in ihren Haaren, doch ohne Druck auszuüben. Nur führend, als wüsste er, dass sie das genauso sehr wollte wie er. Clara nahm ihn tief in den Mund, die Lippen schlossen sich um das heiße Fleisch, die Zunge arbeitete in kreisenden Bewegungen, während ihre Hände die schweren Hoden massierten. Er war hart wie Stahl, pulsierte in ihrem Mund, und sie liebte das Gefühl der Macht – die Art, wie er unter ihrer Berührung zitterte, wie sich die Muskeln seiner Oberschenkel anspannten. — Genug — knurrte er nach einigen Minuten und zog sie hoch. Clara protestierte, doch er brachte sie mit einem Kuss zum Schweigen, die Hände glitten zu ihrem Po und hoben sie hoch. — Ich muss in dir sein. *Jetzt*. Sie diskutierte nicht. Sie schlang die Beine um seine Taille, während Lucas sie zur nächsten Bank trug und sie auf die kalte Oberfläche legte. Clara bog den Rücken durch, als er sich zwischen ihre Beine kniete, die Finger zeichneten träge Kreise an der Innenseite ihrer Oberschenkel, bevor er sich an ihrem Eingang positionierte. Der erste Stoß war langsam, absichtlich, als wollte er jeden Zentimeter spüren, wie sie sich für ihn öffnete. — *Lucas* — stöhnte sie, die Nägel gruben sich in seine Schultern, als er sie schließlich vollständig ausfüllte. Er hielt für einen Moment inne, die Augen geschlossen, der Atem unregelmäßig, als würde er sich zusammenreißen, um nicht die letzte Spur von Verstand zu verlieren. — Du bist so eng — murmelte er und begann sich zu bewegen. Die ersten Stöße waren langsam, tief, jeder ließ sie aufstöhnen. Clara klammerte sich an seine Arme, spürte, wie sich die Muskeln unter ihren Fingern anspannten, während das Tempo zunahm. Die Bank knarrte unter ihnen, das Geräusch vermischte sich mit ihren erstickten Stöhnen und dem feuchten Laut ihrer sich vereinigenden Körper. — Schneller — bat sie, die Stimme gebrochen. — *Bitte*. Lucas brauchte keine weitere Aufforderung. Er zog sie hoch, setzte sich auf die Bank und ließ sie auf seinem Schoß reiten, die Hände hielten ihre Hüften, während er sie in schnellen, tiefen Bewegungen auf sich herabzog. Clara warf den Kopf zurück, die nassen Haare klebten an ihrer Haut, die Brüste wippten bei jeder Bewegung. Er beugte sich vor, um eine Brustwarze in den Mund zu nehmen, saugte fest daran, und sie schrie auf, das Vergnügen breitete sich in Wellen durch ihren Körper aus. — Genau so — murmelte er, die Zähne streiften die empfindliche Spitze, bevor er sie losließ. — Komm für mich, Clara. Ich will spüren, wie du meinen Schwanz umklammerst. Die Worte reichten aus. Clara klammerte sich an ihn, ihr Körper zog sich zusammen, während der Orgasmus sie mit voller Wucht traf, die inneren Wände umklammerten ihn in Krämpfen. Lucas stöhnte, die Finger gruben sich in ihre Haut, als er ihr folgte, die Hitze explodierte in ihr in heißen Schüben. Für lange Sekunden gab es nur das Geräusch ihrer keuchenden Atemzüge und den Geruch von Schweiß und Sex in der Luft. Clara sank gegen seine Brust, die Lippen fanden seinen feuchten Hals, hinterließen träge Küsse auf der salzigen Haut. Lucas strich ihr durch die Haare, die beiden noch verbunden, die Herzen schlugen im gleichen, beschleunigten Rhythmus. — Das war… — begann sie, doch sie fand keine Worte. — Unglaublich — beendete er und küsste ihren Scheitel. — Und es ist noch nicht vorbei. Clara hob den Kopf, die Augen funkelten vor Neugier und erneuertem Verlangen. — Ach, nein? Lucas lächelte langsam und hinterhältig, hob sie vorsichtig hoch und stellte sie auf die Beine. — Nein. Wir haben noch das ganze Studio zu erkunden. Sie lachte, doch das Geräusch erstarb in ihrer Kehle, als er sie zu einem weiteren Kuss an sich zog, die Hände erkundeten bereits neue Pfade an ihrem Körper. Die Umkleide, einst nur ein Durchgangsort, schien jetzt ein ganzes Territorium zu sein, das nur ihnen gehörte – und sie hatten kaum begonnen, es zu erkunden. Der Kuss, der folgte, war gierig, als hätten beide Jahre des Hungers in den Lippen gespeichert. Lucas hob sie mühelos hoch, die Hände fest unter ihren Oberschenkeln, während Clara die Beine um seine Taille schlang, die Fersen gegen die Kurve seines Pos drückten. Die Holzbank der Umkleide knarrte unter ihrem Gewicht, doch das kümmerte keinen von ihnen. Wichtig war nur die Haut – heiß, feucht, die sich dort berührte, wo sie sich trafen. — Du verschwindest immer nach dem Training — sagte er, die Stimme rau, fast ein Knurren. — Ich hatte schon aufgegeben, dich hier zu finden. Clara lächelte, ein langsames Lächeln, das genau wusste, welche Wirkung es hatte. Sie strich mit der Hand über ihren eigenen Körper, als würde sie sich ihm erneut präsentieren, die Finger glitten über ihren Bauch, ihre Hüften, bis sie sich im Bund ihres Slips verfingen, den er vor Minuten zur Seite geschoben hatte. — Und jetzt? — fragte sie und bog eine Augenbraue hoch. — Lässt du mich jetzt so gehen? Lucas lachte, ein tiefer Laut, der in seiner Brust vibrierte. Er trat zwei Schritte näher und verringerte die Distanz, jetzt nah genug, um die Hitze zu spüren, die von ihr ausging. Die Umkleide war fast leer – nur das ferne Summen der Duschen erinnerte daran, dass die Welt draußen noch existierte. Doch hier, in diesem engen Raum, schien es, als gäbe es nur sie beide. — Ich bin nicht dumm — murmelte er und küsste die Innenseite ihres Oberschenkels, die Lippen heiß gegen die noch empfindliche Haut. — Aber ich verschwende auch keine Gelegenheiten. Sie stöhnte leise, als seine Zunge eine feuchte Spur bis zu ihrem Knie zog, dann wieder nach oben, langsam, als hätte er alle Zeit der Welt. Clara lehnte sich zurück, stützte die Hände auf die Bank, die Finger gruben sich ins Holz. Der Spiegel vor ihr reflektierte die beiden: sie, halbnackt, die dunklen Haare klebten an der Stirn, die Lippen leicht geöffnet; er, auf den Knien, die breiten Schultern blockierten teilweise die Sicht, doch nicht genug, um zu verbergen, wie seine Hände sie festhielten, besitzergreifend. — Du bist gefährlich — flüsterte sie, doch ihre Stimme klang nicht ängstlich. Nur herausfordernd. — Und du liebst das — antwortete er und hob die Augen, um ihren Blick zu treffen. — Tu nicht so, als wäre es nicht so. Clara leugnete es nicht. Stattdessen streckte sie die Hand aus und zog ihn hoch, bis er zwischen ihren Beinen stand. Der Stoff seiner Hose spannte sich über seiner Erektion, und sie widerstand nicht dem Impuls, die Handfläche dagegen zu pressen und zu spüren, wie er unter der Berührung pulsierte. Er stöhnte, ein gutturaler Laut, und packte ihre Haare, zog sie zu einem Kuss an sich, der mehr eine Warnung als eine Liebkosung war. — Montag — sagte er, als er sich gerade so weit zurückzog, um zu atmen. — Gleiche Zeit. — Gibst du mir jetzt Befehle? — provozierte sie, doch ihr Körper verriet die Erregung. Die Beine öffneten sich ein wenig mehr, als würden sie einladen. — Ich gebe dir die Chance, darüber nachzudenken — korrigierte er, die Hand glitt in ihren Slip, die Finger fanden die feuchte Hitze, die sie bereits erwartete. — Denn ich weiß schon, dass ich das ganze Wochenende damit verbringen werde, mir vorzustellen, wie es sein wird, dich wieder verschwitzt zu sehen, dich wieder zu berühren, dich meinen Namen stöhnen zu hören, als wäre es das einzige Wort, das du kennst. Clara bog sich auf, als er zwei Finger in sie schob, der Daumen drückte mit präziser Bewegung auf ihren Kitzler. Der Spiegel reflektierte die Szene: sie, die Augen geschlossen, der Mund geöffnet in einem stummen Stöhnen, der Rücken durchgebogen; er, hinter ihr, eine Hand in ihren Haaren, die andere arbeitete zwischen ihren Beinen, die Lippen an ihrem Hals, knabbernd, leckend, markierend. — Du bist ein Mistkerl — brachte sie hervor, doch ihre Stimme klang nicht wütend. Nur ergeben. — Und du bist mein — antwortete er und steigerte das Tempo seiner Finger, spürte, wie sie sich um sie zusammenzog. — Zumindest bis Montag. Clara hielt nicht mehr durch. Der Orgasmus traf sie wie eine Welle, stark und unerwartet, und sie klammerte sich an seine Schultern, die Nägel gruben sich in seine Haut, die Zähne bissen sich in die Lippe, um nicht zu schreien. Lucas hielt sie fest, während sie zitterte, die Finger blieben in ihr, verlängerten das Vergnügen, bis sie schlaff in seinen Armen hing, die Augen halb geschlossen, der Atem unregelmäßig. Als er schließlich die Hand zurückzog, führte er die Finger zum Mund und leckte sie langsam ab, ohne den Blick von ihr zu wenden. Clara spürte, wie ihr ganzer Körper erneut erschauderte, als hätte er sie nur mit dieser Geste wieder berührt. — Montag — wiederholte sie, die Stimme schwach, aber fest. — Aber nicht hier. Lucas hob eine Augenbraue, neugierig. — Nicht? — Nein — bestätigte sie und schob ihn mit einem hinterhältigen Lächeln leicht zurück. — Ich will dich in meinem Bett. Ich will aufwachen und dich über mir haben. Ich will, dass das Studio nur der Anfang ist. Er lachte, tief und zufrieden, und zog sie zu einem letzten, langen Kuss an sich, als würden sie einen Pakt besiegeln. Als sie sich trennten, stand Clara auf, nahm das Handtuch vom Boden und wickelte es um ihren Körper. Lucas’ Augen folgten ihr, hungrig, doch er hielt sie nicht auf. — Montag — stimmte er zu und beobachtete, wie sie sich anzog, Stück für Stück, als würde sie sich für ihn wieder ausziehen. — Aber bis dahin… — Er trat näher, die Hand glitt über ihre Taille und zog sie an sich. — Vergiss nicht, wer dich heute zum Kommen gebracht hat. Clara lachte, schob ihn leicht weg, doch sie widerstand nicht, als er sie noch einmal küsste, die Hände fest ihren Po packten. — Als ob ich das könnte — murmelte sie gegen seine Lippen. — Jetzt verschwinde, bevor ich es mir anders überlege und dich unter die Dusche zerre. Lucas gehorchte, doch nicht ohne ihr einen spielerischen Klaps auf den Po zu geben, das Geräusch hallte in der Umkleide wider. Clara sah ihm nach, wie er durch die Tür ging, ihr Körper kribbelte noch, ihr Geist antizipierte bereits die kommenden Tage. Als sich die Tür hinter ihm schloss, blickte sie in den Spiegel, strich mit den Fingern über die geschwollenen Lippen, den markierten Hals, die noch harten Brustwarzen unter dem Stoff ihres Tops. Die Umkleide würde nie wieder dieselbe sein. Und das, erkannte sie, war genau das, was sie wollte.

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