Feuer auf der Haut: Eine unvergessliche Nacht

Von Tonkix
Feuer auf der Haut: Eine unvergessliche Nacht
**Feuer auf der Haut: Eine unvergessliche Nacht** Das Loft breitete sich wie ein lebendiger Organismus aus, pulsierend im Rhythmus der elektronischen Musik, die von den Sichtbetonwänden widerhallte. Das Licht, gefiltert durch matte Glaskugeln, tauchte den Raum in bernsteinfarbene und kobaltblaue Töne und schuf eine Atmosphäre des wachen Traums – wo jeder Schatten zum Berühren einlud und jeder Glanz ein Geheimnis versprach. Die Luft roch nach teurem Parfüm, frischem Schweiß und dem leichten metallischen Hauch von Eis, das in Kristallgläsern schmolz. Es war eine dieser Nächte, in denen São Paulo sich dem Vergnügen hingab, und alle Anwesenden wussten das. Lucas lehnte am schwarzen Marmortresen, die langen Finger um den Hals einer Flasche gereiften Whiskys kreisend. Das Hemd, am dritten Knopf geöffnet, enthüllte die definierte Linie seiner Brust, wo eine dünne Silberkette auf der gebräunten Haut ruhte. Seine grünen Augen, unter dem indirekten Licht fast golden, durchmaßen den Saal mit der Präzision eines Mannes, der ein Projekt bewertet: Winkel berechnend, Fluchtpunkte identifizierend. Architektur war seine Sprache, und in diesem Moment wandte er sie auf die Körper der Menschen an. Wer war es wert, beobachtet zu werden? Wer verdiente einen zweiten Blick? Dann sah er sie. Mariana durchquerte den Raum, als gäbe es den Boden nicht – eine fließende, fast katzenhafte Bewegung, die die Köpfe sich drehen ließ. Sie trug ein schwarzes Kleid, eng genug, um jede Kurve anzudeuten, ohne zu viel zu verraten, der Stoff glitzerte mit winzigen Kristallen, die das Licht wie Sterne einfingen, die an ihrer Haut gefangen waren. Ihr kastanienbraunes Haar, in wilden Wellen offen, fiel auf ihre nackten Schultern, und als sie die Hand hob, um eine Strähne hinter das Ohr zu streichen, bemerkte Lucas den diskreten Glanz des Silberrings an ihrem kleinen Finger. Ein Detail, das *Persönlichkeit* schrie. Sie blieb in der Nähe des Snacktisches stehen und nahm eine Traube zwischen die Lippen, langsam, als wüsste sie, dass sie beobachtet wurde. Und das wurde sie. Nicht nur von ihm, sondern von einem halben Dutzend Männern, die gierige Blicke hinter Gläsern und Gesprächen verbargen. Mariana jedoch schien sich nicht darum zu kümmern. Oder besser gesagt, es schien ihr zu *gefallen*. Es lag etwas in der Art, wie sie den Kopf neigte, wie sie sich auf die Unterlippe biss, während sie eine weitere Frucht auswählte, das eine fast unverschämte Selbstsicherheit ausstrahlte. *Ich weiß, dass du hinschaust. Na und?* Lucas lächelte für sich. Diese Frau war nicht nur schön – sie war *interessant*. Und er liebte eine Herausforderung. Er näherte sich ohne Eile, umrundete eine Gruppe, die zu laut lachte, bis er nur noch wenige Schritte von ihr entfernt war. Ihr Duft erreichte ihn zuerst – eine Mischung aus Jasmin und etwas Dunklerem, vielleicht Patchouli, das ihn dazu brachte, sich vorbeugen zu wollen, um ihn besser zu spüren. Aber nein. Noch nicht. — Ist die Traube gut? — fragte er, die Stimme tief, moduliert, um lässig zu klingen. Mariana hob die Augen, und für einen Moment hatte Lucas den Eindruck, dass sie ihn bereits vorher bemerkt hatte. Ihre Lippen, in einem fast weinroten Rot geschminkt, verzogen sich zu einem langsamen Lächeln. — Kommt drauf an. Suchst du eine professionelle Meinung oder willst du nur ein Gespräch anfangen? Er lachte leise. — Beides. Ich bin Architekt. Ich mag es, Strukturen zu bewerten. — Und ich bin Journalistin. Ich mag es, Diskurse auseinanderzunehmen. — Sie neigte ihren Körper leicht in seine Richtung, gerade genug, damit der Stoff ihres Kleides seinen Arm streifte. — Also sag mir: Was ist deine vorläufige Bewertung? — Gut gebaut. Solide Basis. — Er ließ seinen Blick ohne Eile über ihren Körper gleiten, als würde er eine Fassade analysieren. — Faszinierende Details. Und eine… *unwiderstehliche* Verarbeitung. Mariana lachte, ein warmer Klang, der sich mit der Musik vermischte. — Du bist gut darin. — Worin? — Eine Frau sich fühlen zu lassen, als wäre sie das Einzige, was in diesem Raum interessant ist. — Das ist nicht schwer. — Lucas trat näher, bis die Wärme ihres Körpers gegen seinen strahlte. — Wenn etwas *interessant* ist, muss man es nicht erzwingen. Sie hielt seinem Blick stand, ihre dunklen Augen funkelten zwischen Belustigung und Provokation. — Und was hast du sonst noch bewertet, Architekt? Außer der… Struktur? — Die Akustik. — Er deutete mit einer Geste auf den Saal, wo die Musik nun ein langsamerer Beat war, fast eine Einladung. — Dieses Loft wurde entworfen, um Empfindungen zu verstärken. Die Wände sind dick, die Isolierung ist perfekt. Wenn hier jemand schreit, hört es nur, wer in der Nähe ist. Mariana hob eine Augenbraue. — Und warum sollte ich schreien? — Ich weiß nicht. — Er zuckte mit den Schultern, doch sein Lächeln war alles andere als unschuldig. — Vielleicht wegen dem, was ich mit diesem Mund anstellen würde. Die Luft zwischen ihnen schien sich zu verdichten, geladen mit Elektrizität. Mariana wich nicht aus. Stattdessen führte sie das Champagnerglas an die Lippen und nahm einen langsamen Schluck, die Augen über den Rand hinweg auf ihn gerichtet. — Du bist direkt. — Und du magst das. Es war keine Frage. Und sie leugnete es nicht. Die Musik wechselte erneut, nun eine sinnliche Melodie, die sich wie Rauch durch den Raum schlängelte. Lucas streckte die Hand aus, ohne Eile. — Wollen wir testen, ob die Akustik hier wirklich so gut ist, wie ich denke? Mariana zögerte einen Moment – gerade genug, um ihn in Spannung zu halten – bevor sie ihre Hand in seine legte. Die Finger verschränkten sich, und die Berührung war wie ein Stromschlag. — Lass uns gehen. — Sie flüsterte, und ihr Ton war ein Versprechen. — Aber nur, wenn du mir zuerst deinen Namen sagst. — Lucas. — Mariana. Sie brauchten nichts mehr zu sagen. Die Tanzfläche verschluckte sie, und die Welt draußen hörte auf zu existieren. Die Tanzfläche war ein Wirbel aus bewegten Körpern, doch zwischen ihnen gab es einen Raum, der absichtlich wirkte, als hätte das Universum diesen einen Quadratmeter nur für ihr Zusammentreffen reserviert. Die langsame Musik umschlang die Luft, eine Melodie aus Saxophon und Klavier, die gemacht schien für Hände, die über Haut glitten, für stockende Atemzüge und Blicke, die mehr versprachen als Worte. Lucas hielt Marianas Hand noch immer, die Finger verschränkt, als kennten sie bereits den Weg zueinander. Er zog sie sanft, aber ohne Zögern, und sie folgte ihm, die hohen Absätze leicht im polierten Holzboden versinkend. Als ihre Körper sich näherten, war es keine Kollision, sondern eine langsame Verschmelzung, wie zwei Musiknoten, die sich in der Luft treffen und etwas Neues erschaffen. Lucas’ Brust streifte ihre, und Mariana spürte seine Wärme selbst durch den dünnen Stoff ihres Kleides. Er war größer, aber nicht so sehr, dass sie sich hätte strecken müssen – gerade genug, dass, als er sein Gesicht neigte, ihre Lippen nur einen Atemzug voneinander entfernt waren. Sie wich nicht zurück. Stattdessen ließ sie ihre freie Hand über seinen Arm gleiten, spürte die Festigkeit der Muskeln unter dem Businesshemd, den Kontrast zwischen der Seide des Ärmels und der Rauheit der Unterarmhaare. — Tanzt du? — Lucas’ Stimme war leise, fast in der Musik verloren, doch sie hörte ihn perfekt, als hätte er direkt in ihr Ohr gesprochen. Mariana lächelte, die Lippen in einem dunklen Rot, das im goldenen Licht des Lofts glänzte. — Kommt drauf an. Kannst du folgen? Er lachte, ein tiefer, rauer Klang, der gegen ihren Körper vibrierte. — Ich ziehe es vor, zu führen. — Dann lasse ich es vielleicht zu. Lucas’ Finger drückten leicht die ihren, und er drehte sie mit einer fließenden Bewegung, zog sie zurück an sich, bevor sie die Drehung vollenden konnte. Nun lag ihr Rücken an seiner Brust, und Mariana spürte jede Linie seines Körpers, der sich an ihren schmiegte. Sein Arm umschloss ihre Taille, die Hand flach auf der Kurve ihrer Hüfte, während die andere noch immer ihre hielt, auf Schulterhöhe erhoben, als stünden sie kurz davor, einen Tango zu tanzen. Doch es war kein Tango. Es war etwas Langsameres, Intimeres. Etwas, das das Blut in ihren Adern pulsieren ließ. — Du bist gefährlich, Mariana — murmelte er, die Lippen an ihrem Ohrläppchen. Sein heißer Atem ließ einen Schauer über ihren Rücken laufen. — Und du magst Gefahr. — Es ist nicht die Gefahr. Es ist das Versprechen. Sie schloss für einen Moment die Augen, ließ sich von der Musik umhüllen, von seiner Wärme durchdringen. Als sie sie wieder öffnete, hatte sich die Welt um sie herum aufgelöst – es gab keine Menschen mehr, keine Party, nur den langsamen Rhythmus ihrer sich bewegenden Körper, den festen Druck von Lucas’ Hand an ihrer Taille, die Art, wie er sie mühelos führte, als kenne er bereits jede Kurve, jede Neigung. Mariana ließ sich von ihm führen, die Hüften im Einklang schwingend, die Schritte klein, bedacht, als würden sie auf glühenden Kohlen tanzen. — Du bist Architekt, richtig? — fragte sie, die Stimme etwas rau, als wäre sie gerade erst aufgewacht. Lucas nickte, die Finger zeichneten langsame Kreise an ihrem unteren Rücken. — Wie hast du das erraten? — Die Art, wie du die Dinge betrachtest. Als würdest du Winkel messen, Räume berechnen. Er lachte, der Klang vibrierte gegen ihre Schulter. — Und du? Journalistin? — Beobachterin. — Ich würde sagen, es ist mehr als das. Mariana neigte den Kopf zurück, lehnte ihn an seine Schulter. Die Bewegung brachte ihre Lippen fast zum Berühren, und für einen Moment dachte sie, er würde sie dort vor allen küssen. Doch das tat er nicht. Er lächelte nur, die dunklen Augen auf ihre gerichtet, als würde er jedes Detail memorieren. — Was siehst du, wenn du mich ansiehst? — fragte sie, die Stimme fast ein Flüstern. — Jemanden, der genau weiß, was sie will. — Und du? — Jemanden, der kurz davor steht, es herauszufinden. Die Musik wechselte erneut, doch keiner von beiden schien es zu bemerken. Der neue Rhythmus war schneller, doch sie bewegten sich weiter, als wären sie noch in dieser langsamen Melodie gefangen, als hätte die Zeit nur für sie verlangsamt. Mariana spürte, wie Lucas’ Hand an ihrer Seite hinabglitt, die Finger über jeden Wirbel gleitend, als würde er eine Landkarte lesen. Als er am unteren Rücken ankam, zog er sie fester an sich, und sie spürte die deutliche Wölbung seiner Erregung gegen ihren Bauch. Ein Stöhnen entwich fast ihren Lippen, doch sie unterdrückte es, biss sich auf die Unterlippe. — Du provozierst mich — murmelte er, die Stimme rau. — Und du genießt es. — Mehr, als ich sollte. Mariana lächelte zufrieden. Sie hob die Hand, die noch immer die seine hielt, und führte Lucas’ Finger zu ihrem eigenen Hals, lenkte sie über die Linie ihrer Kehle, spürte den beschleunigten Puls unter der Haut. Er widerstand nicht. Die Finger glitten weiter hinab, streiften das Schlüsselbein, das Tal zwischen ihren Brüsten, bis sie sie aufhielt, sie gegen den Stoff ihres Kleides drückte, direkt über der harten Brustwarze. — Nicht hier — sagte sie, doch ihre Stimme hatte keine Überzeugung. Lucas verstand. Er beugte sich vor, die Lippen fast die ihren berührend, ohne sie zu küssen. Nur schwebend, wie eine köstliche Drohung. — Wo dann? Mariana blickte sich um, als würde sie die Möglichkeiten abwägen. Die Terrasse. Die Lichter der Stadt leuchteten jenseits der Glasüren, und die nächtliche Brise versprach einen erfrischenden Kontrast zu der Hitze, die sie verzehrte. Sie sagte nichts. Sie drückte nur Lucas’ Hand und zog ihn in Richtung der frischen Luft. Und er folgte ihr ohne Zögern. Die Terrasse öffnete sich vor ihnen wie eine geheime Bühne, auf der die ganze Stadt zu einem Meer aus flackernden, fernen Lichtern reduziert schien. Die nächtliche Luft, kühl und leicht feucht, umfing Mariana, sobald sie die Glastür durchquerte, und brachte den Geruch von tagsüber erwärmtem Beton und einen Hauch von Jasmin aus einem versteckten Garten mit sich. Sie ließ Lucas’ Hand für einen Moment los, nur um zu spüren, wie die Brise zwischen ihren Fingern hindurchglitt, als würde sie ihren eigenen Mut testen. Die Musik der Party, nun gedämpft, erreichte sie hier in dumpfen Beats, ein Rhythmus, der noch in ihren Adern pulsierte. Lucas schloss die Tür hinter sich mit einem leisen Klicken, doch der Klang hallte zwischen ihnen wie eine Warnung. Er trat nicht sofort näher. Er blieb stehen, beobachtete sie, die dunklen Augen spiegelten die Lichter der Stadt wie glühende Kohlen. Mariana stützte sich auf das kalte Metallgeländer, beugte sich vor und ließ den Wind mit dem Saum ihres Kleides spielen, hob es leicht an den Oberschenkeln. Sie wusste, dass er hinsah. Und sie mochte es. — Kommst du oft hierher? — fragte sie, die Stimme leicht, aber mit einem kaum merklichen Zittern. — Nur, wenn ich dem Lärm entfliehen will — antwortete er und näherte sich langsam, als hätte er Angst, sie zu erschrecken. — Oder wenn ich Luft brauche. — Und jetzt? — Sie drehte ihr Gesicht zu ihm, die Lippen leicht geöffnet, der Lippenstift bereits halb verwischt von der Hitze der Tanzfläche. — Jetzt will ich nur mit dir allein sein. Mariana lachte, ein tiefer, rauer Klang, und trat einen Schritt auf ihn zu. Die Terrasse war nicht groß, doch in diesem Moment schien sie ein ganzes Universum zu sein, mit dem offenen Himmel über ihnen und der Stadt zu ihren Füßen. Lucas streckte die Hand aus, berührte ihre Taille mit den Fingerspitzen, als könnte er noch nicht glauben, dass sie wirklich da war. Der dünne Stoff des Kleides verbarg nichts von der Hitze ihrer Haut, und er spürte, wie Marianas Körper auf die Berührung reagierte, ein leichtes Wölben des Rückens, ein unterdrücktes Seufzen. — Bist du immer so? — murmelte sie, die Augen auf seine gerichtet. — So wie? — So direkt. — Nur, wenn es sich lohnt. Sie lächelte, antwortete aber nicht. Stattdessen drehte sie sich mit dem Rücken zu ihm, stützte die Hände auf das Geländer und beugte sich vor, als wollte sie die Stadt besser sehen. Die Bewegung ließ das Kleid noch ein Stück höher rutschen und enthüllte die sanfte Kurve ihres Pos, die vom indirekten Licht der Laternen umrissen wurde. Lucas widerstand nicht. Er trat von hinten an sie heran, die Hände auf ihre Hüften legend, die Finger fest, aber ohne Eile schließend. Er spürte, wie Marianas Körper erbebte, ein Schauer, der ihren Rücken durchlief und sie dazu brachte, sich an ihn zu lehnen, ihr Rücken an seine Brust gepresst. — Du spielst mit dem Feuer — flüsterte er, der Mund nah an ihrem Ohr. — Und du lässt dich gerne verbrennen. Er lachte, ein tiefer, gefährlicher Klang, und ließ eine Hand an ihrer Seite hinabgleiten, folgte der Kurve ihrer Taille, der Hüfte, bis er ihren Oberschenkel erreichte. Der Stoff ihres Kleides war dünn, fast nicht vorhanden, und er konnte die Hitze ihrer Haut durch ihn hindurch spüren. Mariana rührte sich nicht. Sie blieb regungslos, ließ ihn erkunden, sie berühren, wie er wollte. Ihr Atem wurde schneller, die Lippen öffneten sich in einem Seufzer, als seine Finger an der Innenseite ihres Oberschenkels hinaufglitten, langsam, bedacht. — Du provozierst mich — sagte sie, die Stimme rau. — Tue ich das? — Ja. — Und was wirst du dagegen tun? Mariana drehte sich plötzlich um und überraschte ihn. Ihre Hände gingen direkt zu seiner Brust und drückten ihn leicht gegen die Glaswand, die die Terrasse vom Inneren des Lofts trennte. Lucas ließ es geschehen, die Augen auf ihre gerichtet, ein langsames Lächeln auf den Lippen. Sie trat näher, ihre Körper berührten sich fast, aber nicht ganz. Die Hitze zwischen ihnen war fast greifbar, eine Kraft, die sie zueinander zog, selbst wenn sie sich widersetzten. — Ich könnte dich jetzt küssen — murmelte sie, die Lippen nur Zentimeter von seinen entfernt. — Könntest du. — Aber ich werde es nicht tun. — Nicht? — Nein. — Warum? — Weil ich will, dass du mich darum bittest. Lucas lachte, doch der Klang erstarb in seiner Kehle, als Mariana noch näher trat, ihre Brüste seine Brust streiften, ihr Mund so nah, dass er ihren heißen Atem spüren konnte. Er hob die Hand, vergrub die Finger in ihrem Haar und zog sie mit gerade genug Kraft, um sie stöhnen zu lassen. Ihre Lippen öffneten sich in einem Seufzer, und er nutzte die Gelegenheit, um mit der Zunge in ihren Mund einzudringen, ein tiefer, drängender Kuss, als wäre er ausgehungert. Mariana erwiderte ihn mit gleicher Münze, die Hände glitten über seine Brust und packten das Hemd, als wollte sie es zerreißen. Der Kuss war lang, feucht, voller Zähne und Zungen, ein Duell, das keiner von beiden verlieren wollte. Als sie sich trennten, waren beide außer Atem, die Lippen geschwollen, die Augen voller Verlangen. Lucas ließ ihr Haar nicht los. Er hielt sie dort fest, die Stirn an ihre gelehnt, ihre Atemzüge vermischten sich. — Du bist gefährlich — murmelte er. — Und du liebst das. Er leugnete es nicht. Stattdessen ließ er seine freie Hand an ihrer Seite hinabgleiten, folgte der Kurve ihrer Hüfte, ihres Oberschenkels, bis er den Saum ihres Kleides erreichte. Seine Finger verhedderten sich im Stoff und zogen ihn langsam hoch, enthüllten die weiche Haut ihres Beins. Mariana hielt ihn nicht auf. Stattdessen bog sie ihren Körper, bot sich an, die Augen halb geschlossen, die Lippen leicht geöffnet. — Ich will dich — sagte er, die Stimme rau. — Ich weiß. — Jetzt. Sie lächelte, ein langsames, zufriedenes Lächeln, und trat gerade genug zurück, um sich umzusehen. Die Terrasse war leer, doch die Glastüren führten noch immer ins Innere des Lofts, wo die Party weiterging, wenn auch in der Ferne. Jeder hätte hinausschauen und sie sehen können. Der Gedanke schien sie noch mehr zu erregen. — Nicht hier — sagte sie, wiederholte die Worte, die sie zuvor gesagt hatte, doch nun mit einem anderen, provokanteren Ton. — Wo dann? Mariana antwortete nicht. Stattdessen nahm sie seine Hand und zog ihn zurück ins Loft, vorbei an der überfüllten Tanzfläche, an den Körpern, die sich im Takt der Musik bewegten, an den neugierigen Blicken, die ihnen folgten. Sie kümmerte sich nicht darum. Sie war nur auf ihn konzentriert, auf die Hitze, die sie verzehrte, auf das Versprechen dessen, was kommen würde. Und Lucas folgte ihr ohne Zögern. Der Aufzug fuhr schweigend nach oben, der matte Spiegel reflektierte nur verschwommene Schatten zweier ineinander verschlungener Körper. Mariana drückte ihren Rücken gegen die kalte Metallwand, Lucas’ Finger glitten bereits unter den dünnen Stoff ihres Kleides und zeichneten langsame Kreise auf die Kurve ihres Oberschenkels. Sie biss leicht in seine Unterlippe, eine schnelle, feuchte Bewegung, während ihre Hand über seine breite Brust hinabglitt und den beschleunigten Rhythmus seines Herzens unter dem Businesshemd spürte. — Weißt du, wie sehr ich dich wollte, seit ich dich auf dieser Party gesehen habe? — Lucas’ Stimme war ein tiefes Knurren, die Lippen streiften ihr Ohr, während er sprach. — Jedes Mal, wenn du jemand anderen angelächelt hast, wollte ich dieses Kleid von deinem Körper reißen. Mariana lachte, ein kehliger, zufriedener Klang, und zog seine Krawatte mit einem Ruck zu sich heran. — Lügner. Du kanntest mich doch gar nicht. — Musste ich auch nicht. — Seine Finger glitten höher und fanden den feuchten Spitzenstoff ihres Slips. — Die Art, wie du dich bewegt hast, als wüsstest du, dass alle dich anstarren… Ich wusste, dass du so sein würdest. Wild. Der Aufzug hielt mit einem sanften Ruck, die Türen öffneten sich zu einem leeren Flur. Lucas wartete nicht. Er nahm ihre Hand und zog sie über den dunklen Holzboden, Marianas Absätze klackerten wie die Schläge einer beschleunigten Uhr. Die Wohnungstür öffnete sich mit einem Klicken des Schlüssels, und bevor sie die Umgebung registrieren konnte – Sichtbetonwände, minimalistische Möbel, eine ganze Glaswand mit Blick auf die erleuchtete Stadt – drängte er sie gegen die geschlossene Tür und hielt sie zwischen seinen Armen gefangen. — Hier — murmelte er, die Lippen an ihrem Hals hinabgleitend und an ihrem Schlüsselbein knabbernd. — Jetzt sind nur noch wir beide. Mariana bog sich ihm entgegen, während seine Hände die Träger ihres Kleides hinabschoben, sie mit quälender Langsamkeit herunterzogen. Der Stoff rutschte hinab und enthüllte ihre festen Brüste, die Brustwarzen bereits hart in der kühlen Klimaanlagenluft. Lucas widerstand nicht. Er senkte den Kopf und nahm eine von ihnen in den Mund, die warme Zunge umkreiste die empfindliche Spitze, während seine Finger die andere drückten, abwechselnd zwischen sanftem Streicheln und festem Druck. — Verdammt… — stöhnte sie, die Nägel gruben sich in seine Schultern. — Genau so… mach weiter. Er lächelte gegen ihre Haut, zufrieden mit ihrer Reaktion, und glitt weiter hinab, küsste das Tal zwischen ihren Brüsten, ihren Bauch, ihren Nabel. Als er den Saum des Kleides erreichte, das sich nun um ihre Taille bauschte, hielt Lucas inne und hob die Augen zu ihr. — Zieh es für mich aus. Mariana biss sich auf die Lippe, ein schelmisches Funkeln in den Augen, und gehorchte. Sie hob die Arme, ließ ihn das Kleid über ihren Kopf ziehen und achtlos zu Boden werfen. Sie stand nur noch in ihrem schwarzen Spitzenhöschen da, die Absätze noch an den Füßen, das Licht der Stadt spiegelte sich auf ihrer Haut wie eine Einladung. — Du bist wunderschön — sagte er, die Stimme rau, während seine Hände ihre Kurven nachfuhren und jedes Detail memorierten. — Jeder Zentimeter. Sie lachte, tief und provozierend, und zog sein Hemd aus, öffnete die Knöpfe mit flinken Fingern. — Und du redest zu viel. Lucas brauchte keine weitere Aufforderung. Mit einer schnellen Bewegung zog er das Hemd aus und warf es beiseite, enthüllte den definierten Oberkörper, die Muskeln unter der gebräunten Haut. Mariana verlor keine Zeit. Sie ließ ihre Hände über seine Brust gleiten, spürte die Textur der kurzen Haare, die Härte seiner Brustwarzen, die feine Schweißlinie, die sich bereits bildete. Als sie die Gürtelschnalle erreichte, hielt er ihre Handgelenke fest. — Noch nicht. Sie hob eine Augenbraue, herausfordernd. — Nicht? — Ich sagte, ich würde jeden Zentimeter von dir erkunden. — Er drehte sie abrupt um, drückte sie gegen die Tür, ihr Rücken presste sich gegen das kalte Glas. — Und genau das werde ich tun. Seine Hände glitten über ihren Rücken, hinab bis zur Kurve ihres Pos, drückten fest zu, bevor er das Höschen hinabzog und es zu ihren Füßen fallen ließ. Sie stöhnte, als seine Finger die Feuchtigkeit zwischen ihren Beinen fanden und sie mit langsamen, bedachten Bewegungen erkundeten. — So nass… — flüsterte er, die Lippen an ihrem Nacken. — Ist das alles wegen mir? — Ja — gab sie zu, die Stimme zitternd. — Nur wegen dir. Er drehte sie wieder um, die dunklen Augen brannten vor Verlangen, und hob sie in seine Arme, trug sie zum schwarzen Ledersofa. Er legte sie behutsam ab, als wäre sie aus Porzellan, doch seine Hände waren alles andere als sanft. Er küsste ihren Hals, ihre Brüste, ihren Bauch, bis er die Stelle erreichte, an der sie ihn am meisten wollte. Als seine Zunge sie fand, bog Mariana den Rücken durch, ein Stöhnen entwich ihren Lippen. — Lucas… bitte… — Bitte was? — fragte er, hob für einen Moment den Kopf, die Lippen glänzend. — Sag es mir. — Hör nicht auf — flehte sie, die Hände vergruben sich in seinen Haaren. — Wag es nicht, aufzuhören. Er lachte, ein dunkler, zufriedener Klang, und widmete sich wieder ihr, die Zunge arbeitete in langsamen Kreisen, die Finger drangen in einem unerbittlichen Rhythmus in sie ein. Mariana wand sich, die Hüften bewegten sich im Einklang mit seinen Bewegungen, die Stöhnen wurden lauter, drängender. Als er spürte, dass sie kurz davor war, änderte er das Tempo, verlangsamte es, verlängerte das Vergnügen, bis sie keuchend die Finger in das Leder des Sofas krallte. — Lucas… — stöhnte sie, die Stimme gebrochen. — Ich komme… — Komm für mich — befahl er, die Stimme rau. — Jetzt. Und sie gehorchte. Der Orgasmus traf sie wie eine Welle, ihr ganzer Körper bebte, die Muskeln zogen sich zusammen, während sie seinen Namen schrie. Lucas hörte nicht auf, fuhr fort, bis sie völlig erschöpft war, die Stöhnen in schwache Seufzer übergingen. Als er sich schließlich aufrichtete, die Lippen feucht und die Augen hungrig, zog Mariana ihn zu sich herauf und küsste ihn mit erneuertem Hunger. Der Geschmack von ihr in seinem Mund steigerte nur das Verlangen, und sie ließ ihre Hände zu seiner Hose gleiten, öffnete sie hastig und befreite ihn. — Deine Runde — flüsterte sie und schob ihn auf das Sofa, damit er sich hinlegte. Lucas widersetzte sich nicht. Er ließ sie ihn erkunden, ihre Finger umschlossen ihn fest und bewegten sich in einem quälenden Rhythmus. Als sie sich hinabbeugte und ihren Mund an die Stelle ihrer Hände setzte, stöhnte er, die Finger vergruben sich in ihrem Haar. — Scheiße… — knurrte er, die Hüften bewegten sich instinktiv. — Genau so, Liebling… genau so. Mariana hörte nicht auf. Sie nutzte ihre Zunge, ihre Lippen, bis er am Rande des Abgrunds war, die Muskeln angespannt, der Atem unregelmäßig. Erst dann hielt sie inne und richtete sich mit einem zufriedenen Lächeln auf. — Noch nicht — sagte sie und setzte sich auf ihn, die Knie auf dem Sofa abgestützt. — Ich will dich in mir spüren. Lucas brauchte keine weitere Aufforderung. Er packte sie an den Hüften und positionierte sie, drang mit einer langsamen, tiefen Bewegung in sie ein. Mariana stöhnte, die Augen schlossen sich für einen Moment, bevor sie sich zu bewegen begann, die Hüften in einem Rhythmus rollten, der sie beide verrückt machte. — Verdammt, Mariana… — knurrte er, die Hände packten ihr Fleisch. — Du bist perfekt. Sie antwortete nicht. Sie beschleunigte nur das Tempo, die Körper prallten in einem urtümlichen Tanz aufeinander, die Stöhnen hallten durch die Wohnung. Lucas zog sie zu sich herab, fing ihre Lippen in einem hungrigen Kuss ein, die Zungen verschlangen sich, während die Körper sich in perfektem Einklang bewegten. Das Sofa knarrte unter ihnen, das Leder war vom Schweiß rutschig, doch keiner von beiden kümmerte sich darum. Die Welt draußen existierte nicht. Es gab nur die Hitze ihrer Körper, das Geräusch von Haut, die aufeinanderprallte, die erstickten Stöhnen, die sich in ihren Mündern vermischten. Und als der Höhepunkt sie schließlich traf, war es wie eine Explosion, die Körper bebten im Einklang, die Schreie vermischten sich in der Luft. Mariana brach auf ihm zusammen, die Herzen schlugen in einem wilden Rhythmus, die Körper noch vereint, gesättigt, aber nicht befriedigt. Lucas umarmte sie, küsste ihre verschwitzte Stirn, die Lippen brannten noch vor Verlangen. — Das war erst der Anfang — murmelte er, die Stimme rau. Mariana lächelte, die Augen funkelten mit einem Versprechen. — Ich weiß. Lucas zog sie näher an sich, die Finger glitten über die Kurve ihres Rückens, während sein Mund Marianas Hals suchte und die empfindliche Haut direkt unter ihrem Ohr knabberte. Sie bog sich gegen ihn, ein leises Stöhnen entwich ihren leicht geöffneten Lippen, die Nägel gruben sich in seine breiten Schultern. Das Sofa reichte nicht mehr aus. Die ganze Wohnung schien zu klein, um das Feuer zu fassen, das zwischen ihnen brannte. — Lass uns ins Bett gehen — murmelte er, die Stimme rau, die Lippen streiften ihr Ohrläppchen. Mariana antwortete nicht mit Worten. Sie stand nur auf, ihre Brüste wippten leicht mit der Bewegung, die Brustwarzen noch hart vor Erregung. Sie streckte die Hand aus, die dunklen Augen funkelten im schwachen Licht der Lampen, und zog ihn mit sich. Der Flur war kurz, doch jeder Schritt fühlte sich wie eine Ewigkeit an, die Körper streiften sich, die Hände erkundeten ohne Eile, als hätten sie alle Zeit der Welt. Als sie das Schlafzimmer erreichten, schloss sich die Tür hinter ihnen mit einem leisen Klicken, und die Welt draußen verschwand. Das Bett war groß, die ägyptischen Baumwolllaken kühl gegen Marianas erhitzte Haut, als Lucas sie behutsam hinlegte, als wäre sie aus Porzellan. Doch es lag keine Zärtlichkeit in der Art, wie er sie jetzt ansah. Seine grünen Augen brannten vor Hunger, während seine Hände über ihre Oberschenkel glitten und sie langsam öffneten. Sie stöhnte, als seine Finger das feuchte Zentrum fanden, das bereits vor Verlangen pulsierte. — Du bist so nass — flüsterte er, die Stimme voller Bewunderung, die Finger glitten mit quälender Langsamkeit in sie hinein. Mariana bog den Rücken durch, die Hüften hoben sich instinktiv, suchten mehr. — *Deinetwegen* — brachte sie hervor, die Stimme unterbrochen. Lucas lächelte, ein räuberisches Lächeln, und beugte sich vor, um eine Brustwarze zwischen die Lippen zu nehmen, saugte fest, während die Finger ihren Rhythmus fortsetzten. Sie schrie auf, die Hände vergruben sich in seinen Haaren und zogen ihn näher. Das Vergnügen war fast unerträglich, eine Welle, die immer höher stieg und sie zu verschlingen drohte. Doch er hörte auf, bevor sie den Höhepunkt erreichte. — Noch nicht — murmelte er, zog sich gerade so weit zurück, um das Hemd auszuziehen, die definierten Muskeln glänzten im sanften Licht. Mariana biss sich auf die Lippe und beobachtete ihn, ihr ganzer Körper vibrierte vor Erwartung. Er streifte die Hose mit einer schnellen Bewegung ab, seine Erektion sprang frei, dick und bereit. Sie streckte die Hand aus, umschloss ihn mit den Fingern und spürte die pulsierende Hitze in ihrer Handfläche. Lucas stöhnte, die Hüften bewegten sich instinktiv in Richtung ihrer Berührung. — Ich will dich in mir spüren — flüsterte sie, die Stimme rau vor Verlangen. Er brauchte keine weitere Aufforderung. Mit einer fließenden Bewegung positionierte er sich zwischen ihren Beinen, die breite Spitze drückte gegen ihren Eingang. Mariana hielt den Atem an, die Augen auf seine gerichtet, während er sie langsam, Zentimeter für Zentimeter, ausfüllte, auf eine Weise, die unmöglich schien, aber köstlich richtig. — *Verdammt* — stöhnte er, die Zähne zusammengebissen, als würde er um Kontrolle kämpfen. — Du bist so eng. Mariana konnte nicht antworten. Die Empfindung war überwältigend, ihr ganzer Körper passte sich der Invasion an, jede Nervenendung stand in Flammen. Als er schließlich ganz in ihr war, entwich ihr ein langes Stöhnen, die Finger krallten sich in die Laken. Lucas begann sich zu bewegen, zunächst langsam, die Hüften streiften ihre in einem trägen Rhythmus, als wollte er jede Empfindung auskosten. Doch die Langsamkeit hielt nicht an. Bald wurden die Bewegungen drängender, tiefer, die Körper prallten in einem urtümlichen Rhythmus aufeinander, die Stöhnen hallten durch das Zimmer. Mariana schlang die Beine um seine Taille und zog ihn tiefer in sich hinein, wollte mehr, brauchte mehr. — Fester — bat sie, die Stimme fast ein Flüstern. Lucas gehorchte. Die Hüften schlugen mit Kraft gegen ihre, das Geräusch von Haut, die aufeinanderprallte, vermischte sich mit ihren Stöhnen. Er stützte sich auf die Arme, die Muskeln angespannt, die Augen auf ihre gerichtet, während er sie mit tiefen, unerbittlichen Stößen nahm. Mariana spürte, wie sich das Vergnügen in ihr aufbaute, ein köstlicher Druck im Unterleib, die Zehen krümmten sich. — Ich komme… — brachte sie hervor, die Stimme versagte. — Komm für mich — befahl er, die Stimme rau, die Bewegungen wurden noch intensiver. — Ich will dich spüren. Das reichte. Der Orgasmus traf sie wie eine Welle, ihr ganzer Körper zog sich in krampfartigen Zuckungen zusammen, die Schreie erstickten sich an seiner Schulter. Lucas hörte nicht auf, fuhr fort, sich in ihr zu bewegen, verlängerte den Höhepunkt, bis sie keuchend und mit zitternden Gliedern dalag. Doch er war noch nicht fertig. Mit einer schnellen Bewegung drehte er sie auf den Bauch und zog sie auf alle viere, die Knie versanken in der Matratze. Mariana stöhnte, als er von hinten in sie eindrang, die Hände packten ihre Hüften fest, während er sie mit tiefen, rhythmischen Stößen nahm. Der neue Winkel ließ jede Bewegung noch intensiver erscheinen, das Vergnügen breitete sich wie Feuer in ihrem Körper aus. — Du bist unglaublich — murmelte er, eine Hand glitt über ihren Rücken und spürte die Schauer, die ihre Haut durchliefen. — So schön so. Mariana konnte nicht antworten. Sie stöhnte nur, die Finger krallten sich in die Laken, während er sie mit einer Leidenschaft nahm, die an Wildheit grenzte. Das Geräusch ihrer aufeinanderprallenden Körper erfüllte das Zimmer, vermischte sich mit den erstickten Stöhnen und ihrem keuchenden Atem. Lucas beugte sich über sie, die Lippen streiften ihr Ohr, während eine Hand zwischen ihre Beine glitt und den geschwollenen Kitzler fand. Mariana schrie auf, ihr ganzer Körper zog sich um ihn zusammen, das Vergnügen vervielfachte sich. — Komm noch einmal — befahl er, die Stimme ein raues Flüstern. — Ich will spüren, wie du auf mir kommst. Sie hatte keine Wahl. Der zweite Orgasmus traf sie mit voller Wucht, ihr Körper bebte, während Wellen der Lust sie durchfluteten. Lucas stöhnte, die Hüften schlugen fester, schneller gegen ihre, bis auch er den Höhepunkt erreichte, sein ganzer Körper spannte sich an, während er sich mit einem langen, kehligen Stöhnen in ihr ergoss. Für einen Moment gab es kein Geräusch außer ihrem keuchenden Atem, die Körper noch vereint, die Herzen schlugen in einem wilden Rhythmus. Lucas beugte sich vor und küsste ihren verschwitzten Nacken, die Lippen brannten noch vor Verlangen. — Das war… — begann er, beendete den Satz aber nicht. Mariana lächelte, drehte den Kopf, um ihn anzusehen. — Ich weiß. Er zog sie nach unten, die Körper glitten zusammen, bis sie seitlich lagen, noch immer verbunden. Lucas umarmte sie, sein heißer Atem streifte ihren Nacken. — Das war erst der Anfang — murmelte er, die Stimme rau. Mariana spürte einen Schauer über ihren Körper laufen. — Nicht? Er lachte leise, die Finger zeichneten träge Kreise auf ihren Bauch. — Wir haben die ganze Nacht. Sie schloss die Augen, ein Lächeln spielte auf ihren Lippen. Das Versprechen in seiner Stimme war klar. Und zum ersten Mal seit langem hatte sie keine Eile. Es gab nichts außer diesem Moment, diesem Mann, diesem Verlangen, das noch immer zwischen ihnen brannte, bereit, erneut entfacht zu werden. Das graue Licht der Morgendämmerung drang durch die Ritzen der Vorhänge und malte blasse Streifen auf die zerwühlten Laken und die ineinander verschlungenen Körper. Die Luft roch nach getrocknetem Schweiß, erhitzter Haut und Marianas süßem Parfüm, das sich nun mit Lucas’ holzigem Duft vermischte, als hätten sie sich gegenseitig durchdrungen. Sie lag auf der Seite, ihr Rücken an seine Brust gepresst, Lucas’ Finger noch immer mit ihren verschränkt, als wollte oder könnte keiner von beiden loslassen. Die Stille zwischen ihnen war nicht leer. Sie war erfüllt von langsamen Atemzügen, von Herzschlägen, die allmählich wieder zur Ruhe kamen, von zufriedenen Seufzern, die ihren leicht geöffneten Lippen entkamen. Mariana spürte die Wärme seiner Haut an ihrer, die Rauheit der Brusthaare, die ihren Rücken streiften, das Gewicht seines Arms um ihre Taille, besitzergreifend und gleichzeitig zärtlich. Es war seltsam, wie dieser einfache Umarmung nach allem, was sie getan hatten, noch intimer erschien. — Bist du wach? — Lucas’ Stimme war rau, vom Schlaf und der Erschöpfung gezeichnet, doch sie trug noch immer diesen tiefen Klang, der ihre Muskeln zusammenziehen ließ. Mariana lächelte und drehte ihr Gesicht gerade so weit, dass ihre Lippen sein Kinn streiften. — Ich habe ein bisschen geschlafen. Aber nicht genug, um zu vergessen. — Was zu vergessen? — Wie gut es war. — Sie drückte seine Finger, spürte die Rauheit seiner großen Hände, die daran gewöhnt waren, Linien in Entwürfe zu zeichnen, die aber in dieser Nacht viel interessantere Wege auf ihrem Körper nachgezeichnet hatten. — Wie intensiv es war. Lucas antwortete nicht sofort. Stattdessen glitt seine freie Hand über ihre Hüfte, folgte der sanften Kurve ihres Oberschenkels, bis er ihr Knie erreichte, und zog sie näher an sich, als wollte er sie mit sich verschmelzen. Mariana spürte seinen noch halb erigierten Schwanz gegen die Rückseite ihrer Beine drücken, und ein Schauer lief ihr über den Rücken. Es war nicht nur Verlangen – es war etwas Tieferes, etwas, das sie sich fragen ließ, ob nach dieser Nacht überhaupt noch etwas so sein würde wie zuvor. — Ich habe nicht mit dir gerechnet — murmelte er, die Lippen streiften ihr Ohr. — Nicht so. — Ich auch nicht. — Sie schloss die Augen, ließ sich von der Wärme seiner Hände, die sie langsam erkundeten, einhüllen. — Aber vielleicht sollten wir auf nichts warten. Eine angenehme Stille breitete sich zwischen ihnen aus, unterbrochen nur von Lucas’ Atem, der sich verlangsamte, als würde er gleich wieder einschlafen. Mariana jedoch war hellwach, die Sinne geschärft durch seine Nähe, das Gewicht seines Körpers an ihrem, die noch frische Erinnerung an jede Berührung, jedes Stöhnen, jeden Moment, in dem sie sich ineinander verloren hatten. Sie drehte sich langsam um, die Körper glitten zusammen, bis sie sich gegenüberlagen. Seine Augen waren halb geschlossen, doch sie konnte das dunkle Funkeln seiner Pupillen sehen, noch immer geweitet von der Nacht der Lust. Lucas hob die Hand und strich eine feuchte Haarsträhne von ihrer Stirn, die Finger verweilten an ihrer Schläfe, als wollte er sich jedes Detail einprägen. — Du bist wunderschön — sagte er, die Stimme so leise, dass sie wie ein Geheimnis klang. — Selbst so, mit zerzausten Haaren, der Haut, die von meinen Fingern gezeichnet ist… Mariana lächelte, spürte, wie ihr Gesicht warm wurde. — Du siehst auch nicht schlecht aus. — Sie ließ die Fingerspitzen über seinen Kiefer gleiten, spürte die kratzige Bartstoppeln auf ihrer Haut. — Besonders mit diesem Blick, als hättest du gerade richtig guten Sex gehabt. Lucas lachte rau, doch der Klang erstarb in seiner Kehle, als Mariana sich noch näher an ihn schmiegte, ihre Brüste streiften seine Brust, ihr Mund schwebte so nah, dass er ihren heißen Atem spüren konnte. Er hob die Hand, vergrub die Finger in ihrem Haar und zog sie mit gerade genug Kraft, um sie stöhnen zu lassen. Ihre Lippen öffneten sich in einem Seufzer, und er nutzte die Gelegenheit, um mit der Zunge in ihren Mund einzudringen, ein tiefer, drängender Kuss, als wäre er ausgehungert. Mariana erwiderte ihn mit gleicher Leidenschaft, die Hände glitten über seine Brust und packten sein Hemd, als wollte sie es zerreißen. Der Kuss war lang, feucht, voller Zähne und Zungen, ein Duell, das keiner von beiden verlieren wollte. Als sie sich trennten, waren beide außer Atem, die Lippen geschwollen, die Augen voller Verlangen. Lucas ließ ihr Haar nicht los. Er hielt sie dort fest, die Stirn an ihre gelehnt, ihre Atemzüge vermischten sich. — Ich könnte den ganzen Tag damit verbringen — murmelte er, die Lippen streiften die ihren zwischen den Worten. — Womit? — Sie tat unschuldig, obwohl sie genau wusste, wovon er sprach. — Dich zu küssen. Dich zu berühren. — Seine Hand glitt an ihrer Seite hinab, folgte der Kurve ihrer Hüfte, ihres Oberschenkels, bis er den Saum ihres Kleides erreichte. — Dich meinen Namen stöhnen zu lassen. Mariana spürte, wie sich zwischen ihren Beinen eine Hitze ausbreitete, die Erinnerung an die Schreie, die sie in der Nacht ausgestoßen hatte, noch frisch in ihrem Gedächtnis. — Du bist ein Mann mit unersättlichem Appetit, Architekt. — Nur wenn es um dich geht. — Er biss sanft in ihre Unterlippe und ließ sie dann mit einem leisen Plopp los. — Und ich bin noch nicht fertig. Sie hätte erschöpft sein sollen. Sie hätte schlafen oder zumindest duschen und den Schweiß der Nacht abwaschen wollen. Doch ihr Körper reagierte auf ihn auf eine Weise, die über die Vernunft hinausging. Als Lucas sie nach oben zog und sie auf sich setzte, widersetzte sie sich nicht. Sie setzte sich auf seine Hüften, spürte seine Erektion gegen ihr Geschlecht drücken, und ein Stöhnen entwich ihren Lippen, bevor sie es zurückhalten konnte. — Verdammt — knurrte er, die Finger gruben sich in ihre Hüften. — Du bist unersättlich. — Du machst mich so. — Sie beugte sich vor, ihre Brüste streiften seine Brust, und fing seinen Mund in einem hungrigen Kuss ein. — Ich erkenne mich selbst nicht wieder. Lucas stöhnte gegen ihre Lippen, die Hände glitten hinauf, um ihre Brüste zu umfassen, die Daumen kreisten um die bereits harten Brustwarzen. — Dann erkenne dich nicht. — Er hob die Hüften und drückte sich gegen sie auf eine Weise, die sie aufstöhnen ließ. — Lass mich dir zeigen, wie gut es sein kann. Mariana brauchte keine weitere Einladung. Sie richtete sich leicht auf, positionierte sich über ihm und ließ sich langsam auf ihn sinken, spürte, wie er sie Zentimeter für Zentimeter ausfüllte. Beide stöhnten gleichzeitig, die Körper passten sich an, als wären sie füreinander gemacht. Sie begann sich zu bewegen, zunächst langsam, genoss das Gefühl, ihn in sich zu spüren, dann beschleunigte sie das Tempo, während das Vergnügen wuchs. Lucas beobachtete sie mit halb geschlossenen Augen, die Hände fest auf ihren Hüften, führte sie, ermutigte sie. — Verdammt, Mariana… — stöhnte er, die Zähne zusammengebissen. — Du bist perfekt. Sie antwortete nicht. Sie konnte nicht. Die Worte hatten sich irgendwo zwischen Lust und Verlangen verloren, ersetzt durch kehlige Laute, die bei jeder Bewegung aus ihrer Kehle drangen. Sie fühlte sich mächtig, auf ihm sitzend, den Rhythmus kontrollierend, spürte, wie er unter ihr bebte. Doch dann setzte sich Lucas auf, umarmte sie und änderte die Position. Nun war er es, der das Tempo bestimmte, die Hüften hoben sich, um ihren entgegenzukommen, in tiefen, präzisen Stößen. — So — murmelte er, die Lippen streiften ihr Ohr. — Komm für mich. Mariana konnte nicht widerstehen. Der Orgasmus traf sie wie eine Welle, ihr ganzer Körper zog sich um ihn zusammen. Sie schrie, die Nägel gruben sich in seine Schultern, während das Vergnügen sie durchflutete. Er hielt sie fest, fuhr fort, sich in ihr zu bewegen, bis er mit einem rauen Stöhnen seine eigene Erlösung fand, der Körper bebte, während er sich in ihr ergoss. Für einen langen Moment blieben sie regungslos, die Herzen schlugen unregelmäßig, die Atemzüge keuchend. Mariana sank auf seine Brust, spürte, wie seine Arme sie in einer festen Umarmung hielten. Er küsste ihren verschwitzten Scheitel, die Lippen verweilten in ihrem feuchten Haar. — Ich will nicht, dass das endet — gestand er, die Stimme leise, fast als würde er mit sich selbst sprechen. Mariana hob den Kopf und sah ihn an. — Wer sagt, dass es enden muss? Lucas lächelte, ein langsames, zufriedenes Lächeln, das etwas in ihr zusammenzog. — Du hast recht. — Er rollte sie beide auf die Seite und hielt sie nah bei sich, die Körper noch immer verbunden. — Wir haben noch den Sonnenaufgang. Sie schmiegte sich an ihn, spürte die Wärme seiner Haut, den Geruch von Sex, der noch in der Luft hing. Draußen begann die Stadt zu erwachen, die ersten Sonnenstrahlen erhellten die Wände des Zimmers. Doch hier, zwischen den Laken, schien die Zeit stillzustehen. Es gab keine Eile, keine Verpflichtungen, nichts außer ihnen beiden, diesem Moment, dieser Verbindung, die keiner von ihnen erklären konnte. — Mariana — murmelte Lucas, die Finger zeichneten träge Kreise auf ihren Rücken. — Hm? — Das hier… — Er zögerte, als suchte er nach den richtigen Worten. — Das war nicht nur Sex. Sie hob den Kopf erneut und sah ihn an. — Ich weiß. Und sie wusste es wirklich. Denn trotz all der Leidenschaft, all des Verlangens, war da noch etwas anderes. Etwas, das sie bleiben lassen wollte, selbst als die Sonne bereits hoch am Himmel stand. Etwas, das sie denken ließ, dass diese Nacht vielleicht nicht nur eine Nacht war. Lucas zog sie näher und küsste sie mit einer Zärtlichkeit, die im Kontrast zur Intensität der vergangenen Nacht stand. — Dann lass uns nicht zulassen, dass es das ist. Mariana lächelte gegen seine Lippen, spürte, wie ihr Herz überfloss. — Lass uns das nicht tun. Und während die Sonne draußen aufging, gaben sie sich noch einmal hin, diesmal langsam, genossen jede Berührung, jeden Seufzer, jede Sekunde, die sie noch näher zusammenbrachte. Denn manche Nächte sind nicht dazu gemacht, zu enden. Sie sind dazu gemacht, zu beginnen.

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